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Berlin

Trauergottesdienst für Martin Roth mit Bundespräsident

In einem Trauergottesdienst haben Freunde und Wegbegleiter am Sonntag in Berlin Abschied von dem kürzlich gestorbenen renommierten Museumsmacher Martin Roth genommen.

13.08.2017
  • dpa

Berlin. Unter den Teilnehmern waren auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau sowie Außenminister Sigmar Gabriel (SPD). Außerdem kamen eine Reihe namhafter Museumsleiter und Repräsentanten des Kulturbereichs.

Roths Familie hatte zu dem Gottesdienst in die evangelische Ernst-Moritz-Arndt-Kirche in Berlin-Zehlendorf geladen, wo der Sarg aufgebahrt war. Die Urnenbeisetzung des gebürtigen Stuttgarters soll zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis stattfinden.

Roth galt als einer der innovativsten und erfolgreichsten Museumsmacher der Welt. Er war am vergangenen Sonntag nach schwerer Krankheit mit 62 Jahren in Berlin gestorben. Die Familie hatte ihre Todesanzeige in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» unter das Motto «Death is not the end» (Der Tod ist nicht das Ende) gestellt.

Der promovierte Kulturwissenschaftler hatte seine Karriere in Dresden begonnen - zunächst als Direktor des Deutschen Hygiene-Museums, später als Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen. 2011 wurde Roth Leiter des Victoria and Albert Museums in London - der erste Deutsche an der Spitze eines britischen Topmuseums. Im vergangenen Jahr kehrte er nach Deutschland zurück und übernahm noch kurz vor seinem Tod das Ehrenamt als Präsident des Instituts für Auslandsbeziehungen in Stuttgart.

In den achtziger Jahren hatte der Mann mit dem ernsten Blick in Tübingen studiert und promoviert. Im Mai dieses Jahres hatte er noch die Ehrensenatorenwürde der Tübinger Universität in der Schlosskapelle entgegengenommen. Da war er schon von der Krankheit gezeichnet.

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13.08.2017, 16:17 Uhr | geändert: 13.08.2017, 16:12 Uhr
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