Unglück

Tod auf der Rückreise von einer Hochzeit

Von DPA

Studenten des KIT in Karlsruhe sterben bei einem Unfall in Peru. Ihr Bus stürzt 200 Meter tief in einen Fluss.

Tod auf der Rückreise von einer Hochzeit

Suche nach den Vermissten: Schlauchboot und Taucher auf dem Fluss Mantaro. Foto: Foto -/Region Policial Huancavelica/dpa

Huancavelica. Zwei Studenten aus Karlsruhe sind unter den zwölf Opfern des Busunglücks in Peru vor einer Woche. Zwei weitere werden noch vermisst. Der Reisebus war 200 Meter in die Tiefe gestürzt und in einem Fluss versunken.

Die vier Studenten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) waren auf dem Rückweg von der Hochzeit eines Kommilitonen. Ihr Bus kam in der Nähe des Orts Huancavelica, 250 Kilometer südöstlich von Lima, in einer Kurve von der Straße ab und fiel in den Fluss Mantaro.

Ein Passagier sagte einem Rundfunksender, ein Lastwagen habe den Bus abgedrängt. Die Polizei nimmt an, dass der Bus zu schnell gefahren sei.

Die Bergung der Opfer gestalte sich schwierig, weil der Bus in einem extrem unzugänglichen Gebirge in einen hochwasserführenden Fluss gefallen sei, sagte ein von den Opferfamilien beauftragter Arzt dem SWR. Demnach waren gut 20 Marinetaucher im Einsatz, um die Leichen aus dem Buswrack zu holen. Dem Bericht zufolge handelt es sich bei den Studenten um zwei Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 25 Jahren und 27 Jahren. dpa


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06.11.2017 - 06:00 Uhr