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The Sessions - Wenn Worte berühren

The Sessions - Wenn Worte berühren

Tragikomödie um einen Mann mit Kinderlähmung, der mit Hilfe einer Sex-Therapeutin endlich entjungfert werden will.

Jetzt im Kino: Wie man gelähmt sein Erstes Mal erlebt - "The Sessions - Wenn Worte berühren"

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Jetzt im Kino: Wie man gelähmt sein Erstes Mal erlebt - "The Sessions - Wenn Worte berühren" --

01:39 min

The Sessions
USA

Regie: Ben Lewin
Mit: John Hawkes, Helen Hunt, William H. Macy

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten

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02.01.2013
  • tol

Mark (John Hawkes) ist 38 Jahre alt und hat noch nie mit einer Frau geschlafen. Der Grund: Wegen Kinderlähmung ist er seit seiner Jugend ans Bett gefesselt. Mit Hilfe einer Sex-Therapeutin (Helen Hunt) will er nun endlich seine Entjungferung in die Wege leiten. „Ein erfrischend offenherziges Feelgood-Movie, das die Reizthemen Sexualität und Behinderung ebenso unverblümt wie leichthändig angeht“ (Filmdienst).

Spielplan

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02.01.2013, 12:00 Uhr | geändert: 20.02.2013, 12:00 Uhr

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06.01.2013

12:00 Uhr

Klex schrieb:

Fünf Sterne, für die hervorragende schauspielerische Leistung aller Beteiligten; für die Verfilmung einer wichtigen realen Geschichte mit viel Sex, Witz, Courage und Gefühl, ohne sie durch unnötige Beschönigung zu verfälschen. Meiner Ansicht nach kann der Film mit »Ziemlich beste Freunde« oder »Schmetterling und Taucherglocke« konkurrieren.

Verfilmt wurde ein sehr offenherziger und humorvoller Essay, den der am ganzen Körper gelähmte, aber mit einem scharfen Verstand ausgestattete Mark O`Brien über seine eigene Entjungferung geschrieben hat. Der Essay:

http://thesunmagazine.org/issues/174/on_seeing_a_sex_surrogate?page=1

Der Priester im Film muss nicht jedem gefallen. Im Essay steht nur, dass O'Brien wegen seines »unkeuschen« Vorhabens einen Priester konsultiert hat, der ihm sagte, Jesus habe aus Mitgefühl selbst viele Regeln gebrochen. Im Film ist O'Briens Dialog mit dem Priester ein witziger spiritueller Kommentar zum Geschehen, der dem Katholiken O'Brien sicher gefallen hätte – mir als Agnostiker auch.
Was nicht im Essay steht: O'Brien hatte in den letzten Jahren seines Lebens tatsächlich eine Freundin. Sie wurde vom Regisseur des Films ausführlich konsultiert. Dazu die Filmkritik in:
http://www.jewishjournal.com/the_ticket/item/polio_survivors_new_film_explores_sexual_surrogacy_20120118/

Aber Vorsicht!!! Es handelt sich um einen »Feelgood-Movie« (Wohlfühlfilm)!!! Wer sich an solchen Filmen freut, darin weint, sich davon trösten oder befreien lässt, muss doch irgendwie beschränkt sein. Gut ist nur was hart macht, z.b. Golf mit Ork-Köpfen. Ich bin geneigt, das Wort »Feelgood-Movie« zum Unwort des Jahres 2013 zu erklären. Es ist von intellektuellem Snobismus und Abwehr geprägt. Nicht jeder Film, der eine positive Botschaft hat und Gefühle auslöst, ist eine Lüge.



 
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Schlichtweg genial ist an diesem strunzöden, oft lachhaften, aber nie wirklich lustigen Film eher mal gar nix. der Humor ist seicht, platt und bemüht, was dann gar mehr an einen teutonischen Genrevertreter gemahnt. von französischer Leichtigkeit und Spritzigkeit iss hier nix zu sehen. Einzig das engagierte Spiel der immer irgendwie knuffigen, sympathischen Virginie Efira rettet die cineastische Stinkbombe vor dem Totalabsturz. Um den Tagblatt-Kritiker indes muss man sich langsam wirklich Sorgen machen ...
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