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The Return of the First Avenger

The Return of the First Avenger

Zweites Soloabenteuer des Supersoldaten Captain America, der diesmal eine Politverschwörung vor der eigenen Haustür aufdeckt.

Jetzt im Kino: Marvels Supersoldat auf den Spuren von Jason Bourne - „First Avenger“

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Jetzt im Kino: Marvels Supersoldat auf den Spuren von Jason Bourne - „First Avenger“ --

02:27 min

Captain America: The Winter Soldier
USA

Regie: Anthony Russo, Joe Russo
Mit: Chris Evans, Scarlett Johansson, Cobie Smulders, Robert Redford

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten

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24.03.2014
  • von Klaus-Peter Eichele

In seinem ersten Auftritt auf der Kinoleinwand hat Captain America im zweiten Weltkrieg den Nazis Saures gegeben. Nachdem er 70 Jahre buchstäblich auf Eis gelegt war, dient der nunmehr in der Gegenwart angekommene Supersoldat aus Marvels Comic-Universum der Heimatschutzbehörde Shield als Brecheisen im Kampf gegen den Terrorismus. Bald keimt in ihm jedoch der Verdacht, dass die wahren Feinde im eigenen Laden sitzen. Statt die Freiheit zu bewahren, wollen die Großkopferten ein auf totaler Kontrolle fußendes Regime etablieren – und dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Weil der Captain da nicht mitspielt, wird er alsbald zum Staatsfeind à la Jason Bourne.

Nach dem nur mäßig erfolgreichen ersten Teil haben die Marvel-Strategen das Konzept der Serie entrümpelt, den Retro-Trash zugunsten eines phasenweise verwirrend komplizierten Actionthrillers mit ernsten Untertönen und hintergründigem Witz entsorgt. Reale Versatzstücke aus Vergangenheit (die Rekrutierung von Nazi-Wissenschaftlern durch die USA) und Gegenwart (die Schnüffelpraxis der Geheimdienste) fügen sich zu einer reizvollen Polit-Verschwörungstheorie, deren Warnung vor faschistoiden Tendenzen in der demokratischen Gesellschaft man aber durchaus Ernst nehmen darf. Überhaupt ist so rüde schon lange kein Mainstream-Film aus Hollywood mehr der heimischen Politik an den Karren gefahren.

Dass der von Chris Evans gespielte Titelheld trotz Superkräften eine recht durchschnittliche Erscheinung ist, passt dabei ganz gut ins Konzept. Schillern dürfen dafür die Nebenfiguren: Scarlett Johansson als prollig-coole KGB-Überläuferin oder Robert Redford als sinistrer Strippenzieher im Geheimdienst. Der einzige erhebliche Störfaktor ist das mal wieder völlig überflüssige 3D samt Topzuschlag an der Kinokasse.

Vom Nazi-Trash zur grimmigen Polit-Parabel mit NSA-Bezug in nur einer Folge – Respekt!

Spielplan

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24.03.2014, 12:00 Uhr | geändert: 16.04.2014, 12:00 Uhr

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31.03.2014

12:00 Uhr

Tori Fan schrieb:

Spitzenklasse! Top Unterhaltung mit Anspruch!



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