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The First, the Last

The First, the Last

Skurrile Figuren treffen sich im belgischen Niemandsland, das verblüffend dem Wilden Westen ähnelt.

Les Premiers les Derniers

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Belgien 2015

Regie: Bouli Lanners
Mit: Albert Dupontel, Bouli Lanners, Suzanne Clément, Michael Lonsdale, Max von Sydow

98 Min.

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09.11.2016
  • Dorothee Hermann

Ein paar Verlorene in einer Wildnis, die so struppig aussieht, als hätte die Natur sie sich eben erst mühsam zurückgeholt. Vereinzelte Industrieruinen ragen auf. Durch die dystopische Szenerie schickt der belgische Ausnahmeregisseur Bouli Lanners die beiden Handlanger Gilou (Bouli Lanners) und Cochise (Albert Dupontel), die das Handy ihres Bosses wieder auftreiben sollen. Sie sind schon ein bisschen alt für denJob, wenn es um mehr gehen sollte, als das Gerät nur irgendwo wieder aufzulesen.

Reste einer Betontrasse ziehen sich wie eine düsteres Monument durch die Landschaft. Auf dem eigentümlichen Himmelssteg sind Esther und Willy unterwegs, ein junges Paar, das aus der Psychiatrie abgehauen ist und in böse Konflikte mit den noch verbliebenen Menschen gerät, wenn sie sich etwas zu essen klauen.

In einem weiteren Doppel machen gleich zwei Grandseigneurs der Schauspielkunst ihre Aufwartung: Der 85-jährige Michael Lonsdale und der Ingmar-Bergman-Star Max von Sydow (87) sind eigentlich zu hinfällig für Auftritte unter verschärften sozialdarwinistischen Bedingungen. Dennoch legen gerade sie eine erstaunliche Grandezza an den Tag.

Hinzu kommt eine überraschende Inkarnation des Tall Dark Stranger und ein paar Gesetzlose mit gefährlichen Knarren. Das alles inszeniert Lanners, langjähriger Filmtage-Garant für tiefschwarzen Humor („Les Géants“), wie einen elegischen Rock-Track samt bemerkenswertem Showdown.

Bizarrer Endzeit-Western unter Gangstern, Verrückten und Uralten, mit Pick-ups statt Pferden.

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09.11.2016, 11:11 Uhr

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The First, the Last





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I like that comment "Denzel Washington redet einfach zu viel"! Das bringt das Problem mit diesem Schauspieler auf einen Punkt. Die Filme, die er macht, hören sich spannend an, sind aber stinklangweilig und viel zu lang und außerdem redet der Denzel die ganze Zeit. Ich habe den Film gesehen mit dem Zug, der sich selbstständig macht (gähnend langweilig), mit dem Piloten, der alkoholisiert fliegt (nach dem Film haben wir uns dumm angeschaut und uns gefragt, wer die blöde Idee hatte, in diesen Film zu gehen). Diesen Film werde ich mir NICHT anschauen, der wirkt schon so holzschnitzartig, dass mir der Trailer reicht. Außerdem finde ich blöd, dass Denzel Washington als privelegierter Mensch das Rassissmusproblem immer unter den Teppich kehrt, nach dem Motto: Leute werden immer und überall benachteiligt, da braucht sich keiner so anzustellen..
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