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Suche nach neuen IBA-Flächen
An der Tieferlegung des Bahnhofs hängen in Stuttgart auch städtebauliche Projekte. Foto: dpa
Stuttgart 21

Suche nach neuen IBA-Flächen

Obwohl der Tiefbahnhof später fertig wird, soll die Bauausstellung 2027 vorangetrieben werden.

01.12.2017
  • DOMINIQUE LEIBBRAND

Stuttgart. Drei Jahre später wird Stuttgart 21 realisiert, zentrale Projekte, die von der Fertigstellung des Bahnhofs abhängen, sollen dennoch vorangetrieben werden. Allen voran die Internationale Bauausstellung 2027 „StadtRegion Stuttgart“. Holger Haas, Geschäftsführer der IBA GmbH, stellt auf Nachfrage fest: „Für unsere Arbeit haben die Verzögerungen im Rosensteinquartier im Moment keine erkennbaren Auswirkungen. Internationale Bauausstellungen sind ja mehr als reine Architekturausstellungen, sie sind vor allem ein Prozess über zehn Jahre.“ So werde man zum Präsentationsjahr 2027 neben fertiggestellten Projekten auch Projekte im Werden zeigen, Konzepte, Planungen und Baustellen. „Zudem bespielt die IBA 2027 die ganze Region Stuttgart.“

Ähnlich hatte sich OB Fritz Kuhn (Grüne) geäußert, nachdem bekannt geworden war, dass S 21 eine Milliarde Euro teurer und erst 2024 statt 2021 fertig wird. Die IBA sei nicht umsonst mit der Zahl 2027 verknüpft: 100 Jahre nach der preisgekrönten Weissenhofsiedlung soll die neue Bauausstellung eröffnet werden. In der ganzen Region sind Beispiele fortschrittlichen Bauens geplant, im Rosensteinquartier, das auf den heutigen Gleisflächen entstehen soll, wünscht man sich eigentlich Prestigegebäude mit internationaler Anziehungskraft.

Wettbewerbe wie geplant

Jetzt muss die Stadt nach neuen IBA-Flächen suchen. Denn selbst wenn S 21 im Jahr 2024 fertig wird, dauert es danach weitere Jahre, bis die Gleisflächen zurückgebaut und ertüchtigt sind. Man sei in „vorbereitenden Überlegungen“, teilt Rathaussprecher Sven Matis mit. Mögliche Ausweichareale seien der Neckarpark in Bad Cannstatt, eine Fläche bei den Wagenhallen (sogenanntes C1-Areal) sowie der Eiermann-Campus in Vaihingen. „Das ist aber alles noch in der Mache.“

Abgesehen von der IBA sollen auch die Planungen für den Rest des Rosensteinquartiers weiterlaufen. Ein für 2018 anvisierter Ideenwettbewerb soll laut Baubürgermeister Peter Pätzold (Grüne) trotz der Verzögerung durchgeführt werden. Gleiches gelte für den ebenfalls für 2018 geplanten Wettbewerb für die Stuttgarter Kulturmeile an der Bundesstraße 14, so Pätzold. „Wir sind bei beiden in Vorbereitung.“ Die Kulturmeile befindet sich zwar nicht auf dem S-21-Gelände. In früheren Gesprächen hatte Oberbürgermeister Kuhn aber klar gemacht, dass er neben Stuttgart 21 keine weitere Großbaustelle im Stadtzentrum anstreben wolle. Dominique Leibbrand

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01.12.2017, 06:00 Uhr
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