Mannheim

Strobl: Digitalisierung ist «gigantische Zukunftschance»

Von dpa/lsw

Baden-Württembergs Vize-Regierungschef Thomas Strobl (CDU) hat die Digitalisierung als gigantische Zukunftschance bezeichnet.

Strobl: Digitalisierung ist «gigantische Zukunftschance»

Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU). Foto: Larissa Schwedes/Archiv dpa/lsw

Mannheim. Als Beispiel nannte er die Vernetzung beim Verkehr. «Es muss heute auf der Autobahn kein Fahrzeug mehr in einen Stau rasen», sagte er am Donnerstag beim Süddeutschen Wirtschaftstag in Mannheim.

«Mithilfe der Digitalisierung die Verkehrsfrage in Städten lösen - hier gibt es ein riesiges Potenzial.» Als weitere Beispiele nannte er die Vernetzung bei der Energie - und bei der Kommunikation. «Hier könnte es manchmal ein bisschen weniger sein - kaum hast du einen Satz gesagt, ist er über Twitter in der ganzen Welt», sagte Strobl.

In einer Gastrede wies der Gründer der russischen IT-Sicherheitsfirma Kaspersky erneut Vorwürfe aus den USA zurück, sein Unternehmen spioniere im Dienste des Kremls amerikanische Computer aus. «Haben sie Beweise präsentiert? Zero. Nothing», sagte Eugene Kaspersky. Seine Firma sei für Rechnersicherheit zuständig, nicht für eine Agententätigkeit. «Andere machen das Gleiche wie wir, aber dieser Grundsatz gilt hier scheinbar nicht», sagte der Experte.

«Mein Traum ist es, ein Computersystem zu entwerfen, bei dem die Kosten für das Hacken eines solchen Systems höher sind als die Gewinne, die durch das Hacken zu erzielen sind», sagte Kaspersky. «Können wir ein solches System entwerfen? Ja.»

In Mannheim wurden ursprünglich auch die CDU-Ministerpräsidenten Volker Bouffier (Hessen) und Annegret Kram-Karrenbauer (Saarland) sowie die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner (Rheinland-Pfalz) erwartet. Sie hätten mit Verweis auf die Sondierungsgespräche in Berlin jedoch abgesagt, teilten die Veranstalter mit.


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10.11.2017 - 14:16 Uhr