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Karlsruhe

Schuldirektoren befürchten Überlastung

Gymnasiallehrer warnen die Politik davor, die Teilnahme behinderter Kinder am Regel-Unterricht, die Inklusion, einfach durchzudrücken. "Wir sind in den Schulen weder räumlich noch personell darauf vorbereitet", sagte der Vize-Chef der Bundesdirektorenkonferenz, Hugo Oettinger.

04.03.2013
  • LSW

Karlsruhe Kultusminister Andreas Stoch (SPD) verweist auf eine Verpflichtung des Landes durch die UN, zudem helfe Inklusion allen Schülern: "Auch Kinder ohne Behinderung profitierten sehr davon", sagte Stoch. Damit gemeinsamer Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern funktioniere, mahnte Oettinger, bräuchten Gymnasien die personelle, räumliche und finanzielle Ausstattung. Daran arbeite man, entgegnete Stoch. Das Kultusministerium bereite Eckpunkte vor, mit denen die Inklusion schrittweise umgesetzt werden solle. Dafür solle das Schulgesetz zum Schuljahr 2014/15 geändert werden. Grün-Rot gehe mit Augenmaß vor, versicherte Thomas Poreski, Inklusionsexperte der Grünen-Landtagsfraktion. Inklusion sei "ein Menschenrecht, dem wir alle gerecht werden müssen".

Oettinger aber mahnte: "Es wäre fatal, wenn die Inklusion als Vehikel missbraucht würde, um die Gemeinschaftsschule durchzusetzen." Vom Mittwoch an treffen sich Oberstudiendirektoren in Karlsruhe. Sie wollen "Möglichkeiten und Grenzen" der Inklusion diskutieren. "Wir haben die Sorge, dass wir etwas aufs Auge gedrückt bekommen, das wir nicht leisten können", sagte Oettinger. Bei Klassenstärken bis zu 30 Schülern müsse man auch an nicht behinderte Schüler denken.

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04.03.2013, 12:00 Uhr

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