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Ricky - normal war gestern

Ricky - normal war gestern

Jugendfilm am Schauplatz Thüringen um zwei Brüder, die sich in das selbe Mädchen verknallen.

Deutschland

Regie: Kai S. Pieck
Mit: Rafael Kaul, Jordan Elliot Dwyer, Merle Juschka

- ab 6 Jahren

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03.02.2014
  • von Verleihinfo

Inhalt: Ricky ist zehn und liebt Kung Fu. Dumm nur, dass er niemanden zum Trainieren hat, außer seinem Freund Xi Lao Peng, den es in Wirklichkeit aber gar nicht gibt. Überhaupt hat es Ricky zurzeit nicht leicht. Sein großer Bruder Micha nervt tierisch und außerdem kann er zusammen mit seinen Kumpels Dennis und Justin echt gemein sein. Zu allem Überfluss haben Rickys Eltern gerade Stress, weil die familieneigene Tischlerei vor dem Aus steht. Und auch Rickys einziger Freund Simon ist nicht gerade aufregend, weil er ständig nur Vögel beobachten will.

Alles in allem ist Ricky ziemlich allein, bis Alex mit ihrer Mutter in die Nachbarschaft zieht. Alex redet nicht gerne und vor allem hat sie keine Lust auf das blöde Dorf, in dem sie jetzt leben muss. Sie ist sehr geheimnisvoll und sieht gut aus. Kein Wunder dass Micha sich sofort in sie verliebt. Er trifft mit Ricky eine Vereinbarung. Ricky soll Alex ausspionieren und die Informationen an Micha geben. Im Gegenzug lässt Micha Ricky in Ruhe und beschützt ihn vor Dennis und Justin.

Spielplan

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03.02.2014, 12:00 Uhr | geändert: 06.03.2014, 12:00 Uhr

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Ein deutscher Film ohne Schweiger und Töchter! Und auch kein Didi, der mit 90 Marathon läuft oder als Alzheimerkranker spaßige Roadmovies macht. Nie lagen Kritikermeinungen und Usermeinungen so weit auseinander: Meiner Meinung nach ist es einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre. Ich mag Karoline Herfurth sehr gerne und halte sie darstellerisch wie menschlich für eine der erfreulichsten Gestalten des deutschen Kinos, daher finde ich es auch interessant, wie eine Regiearbeit von ihr ausfällt; des weiteren find ich auch Nora Tschirner echt Klasse und feiere den Film schon alleine für ihre FIgur ab die als liebenswerte Mitbewohnerin ihrer Freundin mit Herz und Witz zur Seite steht. Ansonsten macht Herfurth hier auch sehr viel richtig: sie macht einen kleinen, gefühlvollen Film, der eben einfach nur eine einfache RomCom darstellt, auf diesem genannten Sektor aber alle Ansprüche erfüllt: es ist witzig, aber nie zu albern, wenn es mal traurig wird, ist das auch emotional. 
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