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Rhein-Neckar-Kreis kämpft weiter gegen Nitrat
Verfärbte Wasserprobe neben Farbskala zur Bestimmung des Nitritgehalts. Foto: Uli Deck/Archiv dpa/lsw
Heidelberg

Rhein-Neckar-Kreis kämpft weiter gegen Nitrat

Die Nitratbelastung des Grundwassers ist im Rhein-Neckar-Kreis der Verwaltung zufolge langfristig rückläufig.

30.10.2017
  • dpa/lsw

Heidelberg. Im einwohnerstärksten Kreis in Baden-Württemberg seien zuletzt sechs frühere Problem- und Sanierungsgebiete mit einer Größe von 4500 Hektar aufgrund sinkender Nitratwerte zurückgestuft worden, teilte das Landratsamt in Heidelberg mit. «Entwarnung kann und darf aber nicht gegeben werden», sagte eine Sprecherin der Behörde.

Einige Brunnen würden weit über der Grenze von 50 Milligramm Nitrat pro Liter liegen, die von EU-Richtlinien und nationalen Umsetzungen der Grund- und Trinkwasserverordnung vorgegeben sei. «In den betroffenen Gebieten sind weitere, erhebliche Anstrengungen nötig.»

Über Sanierungsverträge können Landwirte grundwasserschonende Maßnahmen in belasteten Gebieten auswählen, die dann vom Land finanziell gefördert werden. «Bislang werden diese Verträge in zwei Wasserschutzgebieten in unserem Dienstbezirk angeboten: in Mannheim-Rheinau und Eppelheim», sagte die Sprecherin.

Noch bis zum 15. November seien Spezialfahrzeuge unterwegs, um etwa 1000 Bodenproben in Wasserschutzgebieten des Kreises zu entnehmen. Die Proben werden in einem Labor auf Nitratstickstoff untersucht.

Nitrat ist eine Verbindung aus Stickstoff und Sauerstoff. Für Menschen gilt der Stoff als ungefährlich. Nitrat kann aber zu Nitrit werden, das wiederum den Sauerstofftransport im Blut blockiert. Zudem besteht der Verdacht, dass Nitrit indirekt krebserregend ist.

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30.10.2017, 11:25 Uhr | geändert: 30.10.2017, 07:50 Uhr
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