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Lange Staus im Einbahnring ums Univiertel

Radler legen Berufsverkehr lahm

Für die Fahrradstadt Tübingen war es eine kritisch kleine Masse. Dennoch reichten etwa 50 Spontan-Radler/innen, die sich zu einer "Critical Mass" zusammengefunden hatten, aus, um am Mittwoch den Berufsverkehr kurzfristig zu behindern.

21.04.2010
  • Matthias Stelzer

"Der Vorderste fährt voraus", mit dieser denkbar kurzen Betriebsanleitung startet am Mittwoch um 16 Uhr in Tübingen eine "Critical Mass". Vor der neuen Aula versammelte sich ein Kreppapier-buntes Häufchen von Radler(inne)n, um für die Rechte der unmotorisierten Verkehrsteilnehmer durch Tübingens Straßen zu bummeln.

Die in den USA entstandene "Critical Mass" (Kritische Masse) ist ein inzwischen international verwendete Aktionsform. Fußgänger oder Radler treffen sich scheinbar zufällig und unorganisiert, um mit unhierarchischen Protestfahrten- oder märschen auf ihre Belange im Straßenverkehr aufmerksam zu machen.

In den Straßen der Tübinger Innenstadt führte das knapp eine Stunde lang zu langen Auto- und Busschlangen. Die Protestradler/innen, die von Rikscha-Fahrern unterstützt wurden, hatten sich im Berufsverkehr bewusst breit gemacht.

"Wir wollen für kurze Zeit die Straßen in Besitz nehmen", erklärte Teilnehmer Thomas Ernst gestern das Ziel der Tübinger. Zusammengefunden hätten sich die Radler über Aufrufe im Internet. "Es gibt deshalb keine Organisatoren, nur Leute, die mitmachen", sagte der Geografie-Student.

Allerdings war der Termin der "Critical Mass" wohl kein Zufall. Denn am Mittwoch hatte der Tübinger Asta von 12 und 17 Uhr auch zu einem Fahrradaktionstag zwischen Mensa Wilhelmstraße und Uni Bibliothek aufgerufen. Dort hatten Student(inn)en unter anderem die Möglichkeit, einen platten Reifen, abgefahrene Bremsklötze und ähnliche Übel gegen den Materialkostenpreis reparieren zu lassen.

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21.04.2010, 12:00 Uhr
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