Stuttgart

Prozess gegen mutmaßliche Fahrraddiebe verzögert sich

Von dpa/lsw

Wegen hoher Sicherheitsvorkehrungen und großem Andrang hat sich der Start eines Prozesses gegen eine Bande mutmaßlicher Fahrraddiebe am Montag deutlich verzögert.

Prozess gegen mutmaßliche Fahrraddiebe verzögert sich

Symbolbild: Metz

Stuttgart. Rund 100 Zuschauer wollten in das Prozessgebäude in Stuttgart-Stammheim und mussten aus Sicherheitsgründen einzeln durchsucht werden. Angeklagt sind neun Männer, die im großen Stil Fahrräder geklaut und weiterverkauft haben sollen (Az.: 3 KLs 44 JS 19575/16 jug).

Die neun Angeklagten, fünf von ihnen aus der gleichen Familie, sollen nach Angaben der Staatsanwaltschaft Tübingen seit 2015 im Kreis Tübingen mehr als 400 Fahrräder im Wert von rund 200 000 Euro gestohlen und im Ausland weiterverkauft haben. Vier der Angeklagten seien Flüchtlinge, die in Asylunterkünften angeheuert wurden.

Den Männern wird gewerbsmäßiger Bandendiebstahl und Hehlerei vorgeworfen. Ein Mann ist zudem wegen Brandstiftung angeklagt, ein anderer wegen räuberischer Erpressung. Eingetragen sind 44 Verhandlungstage bis Ende Juni 2018.


Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

(c) Alle Artikel und sonstigen Inhalte der Website sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.


18.09.2017 - 06:47 Uhr