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Feuilleton

Protest gegen Atomkraft-Geld für Literaturfest

Die Veranstalter des Erlanger Poetenfestes geraten wegen der Zusammenarbeit mit dem Atomkonzern Areva in die Kritik von Literaturfreunden. Um auf die Unterstützung des Unternehmens verzichten zu können, haben sie bundesweit zu einem "Bürger-Sponsoring" aufgerufen.

06.08.2011
  • SWP

Erlangen Ein Sprecher der Initiative "Poesie ohne Uranstaub" sagte am Freitag, wenn genügend Bürger spendeten, könne das Festival 2012 ohne die 15 000 Euro von der Areva auskommen. Bis zum Freitag seien knapp 7000 Euro eingegangen. Das Poetenfest dürfe nicht länger dafür herhalten, "das Image einer Branche zu verbessern, die Mensch und Natur existenziell gefährdet", so die Initiative. Dass ein Atomkonzern das Erlanger Poetenfest als "Imageaufbereitungsanlage" nutze, werde dem Anspruch der Poesie nicht gerecht. Die Stadt Erlangen sieht dagegen "keinen Grund, die langjährige Partnerschaft mit Areva zu beenden", wie Oberbürgermeister Siegfried Balleis (CSU) in einem Vorwort für das Programmheft des Literaturfestivals betont. Die Programmmacher kündigten an, sich mit dem Thema "Areva-Sponsoring" während des Poetenfestes auseinanderzusetzen. Geplant sei unter anderem eine Podiumsdiskussion unter dem Motto "Der Geruch des Geldes". Bei dem Literaturfestival vom 25. bis zum 28. August werden etwa 70 Schriftsteller, Literaturkritiker und Publizisten in Erlangen erwartet. dpa.

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06.08.2011, 12:00 Uhr
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