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Adel

Prinz Harry kommt unter die Haube

Royalisten und Fans weltweit dürften entzückt sein: Dianas Sohn wird im Frühjahr kommenden Jahres die US-Schauspielerin Meghan Markle heiraten.

28.11.2017
  • JOCHEN WITTMANN

London. Jetzt ist es amtlich. Prinz Harry (33) wird seine Freundin, die US-Schauspielerin Meghan Markle (36), heiraten. Nachdem sich vergangene Woche Gerüchte überschlugen, gab Clarence House, die offizielle Residenz von Prinz Charles, endlich die Verlobung bekannt. Die Heirat werde im Frühjahr 2018 stattfinden. Prinz Harry habe „Ihre Majestät die Queen und andere enge Mitglieder seiner Familie informiert“ und auch „die Einwilligung der Eltern von Frau Markle gesucht und erhalten“.

Die Verlobung, verriet die Mitteilung, habe bereits in diesem Monat stattgefunden. Weitere Details zur Heirat würden „zur gegebenen Zeit“ bekannt gegeben. Das junge Paar wird bis auf weiteres im Nottingham Cottage, einem Vier-Zimmer-Häuschen auf dem Areal des Kensington Palastes, wohnen. Wenn die Renovierungsarbeiten im Hauptgebäude abgeschlossen sind, wird erwartet, dass Harry und Meghan dort ein Appartement beziehen, wie zurzeit sein Bruder Prinz William mit seiner Familie.

Die Gerüchte, dass eine Verlobung ins Haus stehe, nahmen Fahrt auf, nachdem Meghan Markle die Dreharbeiten zur letzten Staffel der Fernsehserie „Suits“ in Kanada abgeschlossen hatte und nach London flog. Berichte, dass sie ihre beiden Hunde Bogart und Guy impfen ließ und nach England mitnahm, heizten die Gerüchte weiter an. Die britischen Wettbüros nahmen keine Wetten mehr an, ob eine royale Hochzeit zu erwarten sei.

Dabei war das eigentlich keine Frage des Ob, sondern nur noch des Wann, nachdem Prinz Harry vor einem Jahr seine Liebe zu Meghan Markle in einem offiziellen Statement verkündet und die Medien aufgefordert hatte, ihre Privatsphäre zu respektieren. Es war ein beispielloser Schritt, aber wohl notwendig, nachdem es in den britischen Medien einige unappetitliche Berichte über die 36-Jährige gegeben hatte. Einige Kritiker mäkelten, dass sie drei Jahre älter als der Prinz sei, andere empörte, dass sie schon einmal verheiratet war oder dass sie in mehr oder weniger expliziten Sex-Szenen in der TV-Serie „Suits“ zu sehen war. Besonders unappetitlich waren Kommentare über ihre Hautfarbe – Meghan ist die Tochter einer afro-amerikanischen Mutter und eines weißen Vaters.

Mittlerweile scheinen diese Vorbehalte vom Tisch – Meghan erfreut sich einer überwiegend positiven Presse und die Briten sind entzückt, dass Prinz Harry nach vielen Anläufen endlich eine Lebensgefährtin gefunden hat. „Meghan ist eine sehr selbstbewusste und intelligente Frau“ befand das Boulevardblatt „Express“, die „nicht eingeschüchtert ist, wenn sie mit Royals zu tun hat.“ Die 36-Jährige hat tatsächlich ihren eigenen Kopf und hatte das schon als 11-jähriges Mädchen gezeigt. Damals schrieb sie einen Brief an die First Lady Hillary Clinton, weil sie sich über eine TV-Werbung ärgerte, die die Rolle der Frau aufs Abwaschen reduzierte. Mit Erfolg: Die Werbung wurde eingestellt.

Was ihrer neuen royalen Verwandtschaft an der Braut gefallen wird, ist ihr soziales Engagement: Markle arbeitete für die Wohlfahrtsorganisation „One Young World“, engagierte sich als erklärte Feministin für die „United Nations Women“ und repräsentierte als internationale Botschafterin das Hilfswerk „World Vision Canada“, für das sie nach Ruanda reiste, um dort eine Kampagne für sauberes Wasser zu führen. Auch Harry, dessen Job ja vor allem in karitativer Arbeit besteht, hat sich in Afrika bei verschiedenen Projekten engagiert. Eine Frau mit reichlich Erfahrung in humanitärem Engagement wird gut an seine Seite passen.

Wie verliebt beide sind, erzählten sie gestern der Presse. Er habe gewusst, dass er Meghan heiraten wolle, „als wir uns das erste Mal begegnet sind“, sagte Harry. Er sei „außer sich vor Freude“, dass sein Wunsch im Frühling in Erfüllung gehe. Meghan, mit einem Verlobungsring am Finger, rief den Fotografen zu, dass sie „so glücklich“ sei.

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28.11.2017, 06:00 Uhr
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