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Pornorama

Blöd, wenn die Originale, wenn auch unfreiwillig, witziger sind als die Parodie.

Blöd, wenn die Originale, wenn auch unfreiwillig, witziger sind als die Parodie.

Pornorama

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© null 02:43 min

PORNORAMA
Deutschland

Regie: Marc Rothemund
Mit: Benno Fürmann, Tom Schilling, Karoline Herfurth, Elke Winkens

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten

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24.11.2015
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„Oswalt Kolle: Das Wunder der Liebe“, „Die Technik der körperlichen Liebe“, „Schulmädchenreport: Was Eltern nicht für möglich halten“ – mit solchen Titel ließen sich um das Jahr 1968 herum im Kino Millionen scheffeln. Verständlich, dass beinahe jeder, der eine Kamera halten konnte, auf der Sexwelle mitschwimmen wollte. Sogar Reutlingen war damals mit Barny Bornhauser („Hurra, die deutsche Sexpartei“) dick im Geschäft.

„Pornorama“ führt in das vergleichbare Städtchen Rammersdorf, wo der notorische Nichtsnutz Freddie (Benno Fürmann) mit einem schnell heruntergekurbelten Bumsfilmchen reich werden will. Einziges Kapital ist sein kleiner Bruder Benny (Tom Schilling), der zwar Fellini verehrt, über filmische Spitzeldienste für die Polizei jedoch noch nicht hinausgekommen ist. Dazu stoßen ein paar Chaoten vom Dienst, die für rechtschaffen Tohuwabohu bei den Dreharbeiten sorgen.

Der Film von Marc Rothemund („Sophie Scholl“) hat seine charmante Seite, wenn er den Traum vom großen Kino, den selbst diese talentlosen Provinz-Ed-Woods in aller Unschuld hegen, hoch leben lässt. Auch der kurze Zusammenschnitt des originalen Aufklärungs-Stoffs ist ein Schmaus für Aug’ und Ohr („Diese Stellung ist nicht zu empfehlen, weil die Nase dann zu nah an den After kommt“).

Der Rest ist erschreckend schlaffer Klamauk, garniert mit lieblos hingeklatschten Retro-Utensilien aus den Sixties und einer holprig sentimentalen Liebesgeschichte. Am Ende wirkt das Ganze genau so schmuddelig wie die veräppelten Vorbilder.

Spielplan

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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30.10.2007

12:00 Uhr

Toby schrieb:

Solide Komödie, sehr lustige Szenen, leider schon zu viele Lacher im Trailer.



14.10.2007

12:00 Uhr

carmen schrieb:

so ein mist...



 
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Schlichtweg genial ist an diesem strunzöden, oft lachhaften, aber nie wirklich lustigen Film eher mal gar nix. der Humor ist seicht, platt und bemüht, was dann gar mehr an einen teutonischen Genrevertreter gemahnt. von französischer Leichtigkeit und Spritzigkeit iss hier nix zu sehen. Einzig das engagierte Spiel der immer irgendwie knuffigen, sympathischen Virginie Efira rettet die cineastische Stinkbombe vor dem Totalabsturz. Um den Tagblatt-Kritiker indes muss man sich langsam wirklich Sorgen machen ...
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