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Polizei informiert über Sicherheit für Castor-Transporte
Für Castortransport vorgesehenes Transportschiff fährt auf dem Neckar. Foto: Marijan Murat/Archiv dpa/lsw
Heilbronn

Polizei informiert über Sicherheit für Castor-Transporte

Die Polizei informiert heute bei einem Pressegespräch in Heilbronn über das Schutzkonzept für die umstrittenen Atommüll-Transporte auf dem Neckar.

02.11.2017
  • dpa/lsw

Heilbronn. Die Sicherheitskräfte wollen dabei besonders auch auf eine mögliche Gefahr von Terroranschlägen auf das Spezialschiff eingehen. Auskunft erteilt unter anderem Thomas Berger - er ist Polizeivizepräsident in Göppingen und war bei dem Transport im Oktober der Einsatzleiter.

Der Energieversorger EnBW plant bis Jahresende noch zwei Transporte mit ausgedienten Brennelementen auf dem Neckar. Das Unternehmen bringt den Atommüll in Castor-Containern vom stillgelegten Kraftwerk Obrigheim ins rund 50 Kilometer entfernte Zwischenlager Neckarwestheim. In diesem Jahr organisierte EnBW schon drei solcher Transporte - gegen den Widerstand von AKW-Gegnern. Sie halten die Beförderung der Castoren auf dem Fluss für ein Sicherheitsrisiko.

Die bisherigen Transporte wurden von zahlreichen Polizisten unter anderem in Booten und am Ufer sowie in einem Hubschrauber begleitet. Trotzdem gelang es AKW-Gegnern, sich etwa von einer Brücke abzuseilen und an einer Brücke fest zu ketten sowie in den Neckar zu springen. Die Aktivisten werten das als Lücke im Sicherheitskonzept. Die Polizei sieht darin hingegen keine ernste Gefährdung des Transports.

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02.11.2017, 07:56 Uhr | geändert: 02.11.2017, 01:40 Uhr
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