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Lima/Karlsruhe

Peru: Drittes deutsches Todesopfer nach Unfall bestätigt

Nach einem schweren Busunglück in Peru mit vielen Opfern hat das Auswärtige Amt in Berlin den Tod eines dritten Deutschen bestätigt.

06.11.2017
  • dpa/lsw

Lima/Karlsruhe. Eine vierte Person deutscher Staatsangehörigkeit werde noch vermisst, teilte die Behörde am Montag mit. Bei allen vier handelt es sich Informationen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zufolge um Informatikstudenten der Hochschule.

Insgesamt wurden bislang 17 Leichen geborgen, sagte am Montag der Feuerwehrchef vom Unfallort Huancavelica, Clyde Montoya, der Deutschen Presse-Agentur. Drei Körper seien noch nicht identifiziert worden. Anhand der Kleidung sei jedoch anzunehmen, dass es sich um Peruaner handelte. Mindestens neun weitere Menschen werden noch vermisst, 25 Businsassen überlebten verletzt.

Ein Mann und eine Frau waren bereits bis Sonntag als Deutsche identifiziert worden. Die vier betroffenen Deutschen seien zwei Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 23 und 27 Jahren, wie die peruanische Zeitung «Correo» anhand der Passagierliste berichtete. Sie hatten vor dem Unglück die Hochzeit eines Freundes in Peru besucht.

«Wir sind tief betroffen. Es ist unvorstellbar, dass diese jungen Menschen aus unserer Mitte gerissen wurden», sagte KIT-Präsident Holger Hanselka. An der Hochschule wurde eine Trauerecke eingerichtet; auf einer Präsidiumssitzung des KIT hatte es am Morgen eine Schweigeminute gegeben.

Das Unglück geschah bereits am vorletzten Wochenende. Der mit mindestens 51 Personen besetzte Bus kam von der Straße ab und stürzte einen 200 Meter langen Abhang hinab in den Fluss Mantaro, in dem er versank. Die Bergung der Opfer gestaltete sich schwierig, weil der Bus in einem extrem unzugänglichen Gebirge in einen hochwasserführenden Fluss gefallen war. Laut peruanischen Quellen waren etwa 20 Marinetaucher im Einsatz, um die Leichen aus dem Buswrack zu holen.

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06.11.2017, 14:04 Uhr | geändert: 06.11.2017, 17:50 Uhr
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