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Borstenvieh hat keine Brandblasen

Nochmal Schwein gehabt, Rosi!

Zu viel UV-Licht schadet der Haut. Wie sehr, das wollte die Krebshilfe mal in einem Video an einem Schwein zeigen. Auf drastische Weise.

15.09.2012
  • ANDREAS CLASEN

Berlin Ein steriles Labor, Licht mit Blaustich und gruselige Musik; in jedem Tatort würde jetzt gleich jemand sterben. Zwei Männer in weißen Kitteln knipsen UV-Lampen an, die auf das Schwein Rosi in einem Käfig herunterscheinen - tagelang. Die Haut des Vierbeiners verfärbt sich erst rot, dann tauchen immer mehr Brandblasen auf. Am Ende liegt das Schwein regungslos in einer Ecke.

Szenen, die berühren. So viele berührten, dass die Deutsche Krebshilfe den Filmspot, aus dem sie stammen, nach Protesten aus dem Internet nahm und durch eine neue Version ersetzt hat. In der wird nach ein paar erneuten schaurigen Sequenzen sofort klargestellt: Rosi hat Schwein gehabt. War alles nur Show. Das Borstenvieh lebt tatsächlich, heißt eigentlich Smarty, spielte schon in Werbespots und hatte nie Brandblasen sondern nur exzellente Maskenbildner.

Der Zweck des neuen Filmchens ist derselbe wie der des Vorgängers. Er soll vor Solarien warnen. Das Risiko, am sehr aggressiven schwarzen Hautkrebs zu erkranken, "verdoppelt sich, wenn Solarien bis zu einem Alter von 35 Jahren regelmäßig genutzt werden", sagt Eckhard Breitbart, Medizinisches Fachausschussmitglied der Deutschen Krebshilfe und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention, in einer Mitteilung. Jährlich erkrankten 224 000 Menschen neu an Hautkrebs.

Hans-Dieter Roggendorf, Vorsitzender des Bundesfachverbands Besonnung, sagt hingegen unserer Zeitung: Das Bräunen in Solarien in Deutschland sei nicht gefährlicher als ein Sonnenbad. In beiden Fällen käme es auf die richtige Dosis an.

Nochmal Schwein gehabt, Rosi!
Eigentlich heißt das Schwein Smarty. Bekannt wurde es aber durch einen Film als "Rosi". In ihm ist es in diesem Käfig zu sehen. Foto: Deutsche Krebshilfe

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15.09.2012, 12:00 Uhr

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