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Neue Runde
im Poker
um Kaufhof
René Benko hat Interesse an den Kaufhof-Immobilien. Foto: dpa
Warenhäuser

Neue Runde im Poker um Kaufhof

Karstadt-Eigentümer René Benko meldet Interesse am Konkurrenten an. Er bietet drei Milliarden Euro.

03.11.2017
  • DPA

Köln. Karstadt-Eigentümer René Benko aus Österreich hat ein Angebot für den Rivalen Kaufhof vorgelegt. Hätte er damit Erfolg, würde sich die deutsche Warenhauslandschaft drastisch verändern. Die wichtigsten Fragen und Antworten:

Warum will René Benko Kaufhof kaufen? Die Übernahme wäre der Schlusspunkt in der Konsolidierung der Warenhauslandschaft. Wo einst Karstadt, Kaufhof, Hertie & Co. um Kunden buhlten, bliebe nur ein Platzhirsch übrig, der bessere Chancen gegen die Konkurrenz von Einkaufscentern, H&M, Primark und Online-Anbieter hätte.

Wie sieht das Angebot aus? Die Signa-Holding von René Benko bietet rund 3 Mrd. EUR. Der Löwenanteil des Kaufpreises dürfte dabei nicht auf die Warenhauskette, sondern auf die Immobilien in wertvollen Innenstadtlagen entfallen. Der kanadische Kaufhof-Eigentümer HBC hatte 2015 die Warenhauskette Kaufhaus dem Metro-Konzern für 2,8 Mrd. EUR abgekauft.

Will HBC Kaufhof verkaufen? Offiziell hat der kanadische Kaufhof-Eigentümer HBC bisher stets alle Verkaufsabsichten bestritten. Doch der Konzern steht wirtschaftlich schlecht da, die Aktionäre machen Druck. Das 2015 mit großen Hoffnungen gestartete Europa-Geschäft hat die Erwartungen nicht erfüllt. Kaufhof kämpft mit roten Zahlen.

Was würde ein Verkauf für die Beschäftigen bedeuten? Vor allem erst einmal große Unsicherheit. Würden Kaufhof und Karstadt zusammengelegt, wären wohl eine Konzernzentrale und die damit verbundenen Arbeitsplätze überflüssig. Auch dürften zahlreiche Standorte geschlossen werden.

Wie viele Warenhäuser sind bedroht? Joachim Stumpf von der Handelsberatung BBE geht davon aus, dass etwa jedes dritte der derzeit noch rund 180 deutschen Warenhäuser früher oder später in der derzeitigen Form vor dem Aus steht. dpa

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03.11.2017, 06:00 Uhr
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