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Mit einem Sieg in die Pause
Genau so will sich Stuttgarts Trainer Hannes Wolf heute in Fürth mit seiner Mannschaft freuen. Nach der Partie ist erstmal eine zweiwöchige Spielpause angesagt. Foto: Imago
VfB Stuttgart

Mit einem Sieg in die Pause

Die zwei Ziele von Trainer Hannes Wolf für die heutige Partie in Fürth: Hellwach sein und ein gutes Gefühl mit zurücknehmen.

18.03.2017
  • THOMAS GOTTHARDT

Stuttgart. Zwei sieglose Spiele in Folge – das ist für Hannes Wolf, Trainer des Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart, eine ungewohnte Situation, wenn auch keine gänzlich unbekannte. Gegen Ende der Hinrunde ging der VfB sogar zweimal in Serie als Verlierer vom Platz (Hannover und Würzburg). Da nehmen sich die zwei jüngsten Unentschieden (Braunschweig und Bochum) ja noch harmlos aus. Aber sie haben dazu beigetragen, dass die Tabellenspitze zusammengerückt ist.

Mit dieser kurzen Halbnegativserie soll heute wieder Schluss sein. „Mit einem Schuss Wut“ reist der Tabellenführer zur SpVgg Greuther Fürth (13 Uhr/Sky). „Wir haben zuletzt zweimal nicht gewonnen, das ärgert uns natürlich“, sagte Wolf. „Aber es wird eine große Herausforderung für uns, da zu bestehen.“

Mit einem Erfolg die Tabellenposition wieder zu festigen, das ist auch deshalb erklärter Wille, weil danach erstmal Schluss ist mit Liga-Fußball. Da die deutsche Nationalmannschaft in der kommenden Woche zunächst gegen England testet und dann das WM-Qualifikationsspiel in Aserbaidschan bestreiten muss, liegen zwischen dem Auftritt in Mittelfranken und dem nächsten Heimspiel gegen Dresden rund zwei Wochen. Eine halbe Ewigkeit sei das, meinte Wolf zu der Pause. Ein letzter Break, eine letzte Möglichkeit Luft zu holen für das Aufstiegsrennen, das dann in den restlichen neun Partien entschieden wird. Jedenfalls hat der VfB-Coach keine Angst davor, dass der Rhythmus der Mannschaft dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden könnte.

Die Schwaben fahren aber auch ohnhin mit der Hoffnung nach Fürth, dort den nächsten Sieg landen zu können, weil die personelle Situation sehr komfortabel ist. Der zuletzt leicht angeschlagene Abwehrchef Timo Baumgartl trainiert wieder mit der Mannschaft, auch Neuzugang Ebenezer Ofori sei eine Option, sagte Wolf. Neben Baumgartl wird er in der Innenverteidigung wohl wieder auf den zuletzt gesperrten Marcin Kaminski setzen. Gegen Bochum hatte Benjamin Pavard an der Seite von Baumgartl gespielt, was immer wieder zu Abstimmungsproblemen führte. Ob Daniel Ginczek, der gegen Bochum traf, diesmal von Beginn an spielen darf, ließ Wolf offen. Er sei schon eine Alternative, sagte der Trainer. Allerdings müsste er dann das System umstellen und jemanden auf die Bank setzen.

Das Personal ist das eine, die Einstellung jedoch ist nicht minder wichtig. Und zwar von Beginn an. Zuletzt gegen Bochum hat der VfB viel zu lange gebraucht, um in die Partie zu kommen. Das sei jedoch eine Ausnahme gewesen, hofft jedenfalls der Trainer, der seine Mannschaft dennoch angemahnt hat, von der ersten Sekunde „hellwach“ zu sein. „Wir müssen dran bleiben und das beeinflussen, was wir in der Hand haben. Und das ist das, wie wir auf dem Platz stehen“, kam Wolf fast ein wenig ins Philosophieren.

Bekanntlich aber erschwert die Anwesenheit des Gegners das Umsetzen der eigenen Taktik. Und der Gastgeber, der aus dem Zusammengehen des TSV Vestenbergsgreuth und der SpVgg Fürth entstanden ist, hat sich nach einer schwachen Hinrunde mit dem obligatorischen Trainerwechsel wieder gemausert. Seit sechs Spielen sind die Franken ungeschlagen, die Wende zum Besseren begann mit der Beförderung des U-19-Trainers Janos Radoki zum Cheftrainer im November 2016. „Sie wollen Fußball spielen“, lobte Wolf die Kleeblättler und weigerte sich, an den 4:0-Heimsieg zu denken. Beide Teams seien durch Veränderungen nicht mehr vergleichbar, meinte Wolf.

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18.03.2017, 06:00 Uhr
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