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Handball: Klatsche beim Letzten

Mit am Ende nur noch acht Feldspielern verliert SG Tübingen in Haslach

Die jüngste Niederlage gegen den damals Vorletzten TV Großengstingen war für die SG Tübingen schon deprimierend. Jetzt ist es noch dicker gekommen: Der Handball-Bezirksligist verlor nicht nur beim Letzten SG H2Ku Herrenberg III, sondern mit 18:33 (9:13) mehr als deutlich.

22.01.2013
  • von Tobias Zug

Kreis Tübingen. Bis Sonntag hatte H2Ku Herrenberg III keinen einzigen Saisonpunkt. Bis Tübingen kam – mit gerade mal neun Feldspielern, wovon sich einer noch verletzte. „Da passte alles zusammen“, sagte Tübingens Spieler Valentin Wais.

SG H2Ku Herrenberg III – SG Tübingen 33:18 (13:9). Ohne die drei verletzten Rückraumspieler Stephan Fischer, Jan Schneider und Jonas Feinauer waren die Tübinger angetreten, dazu fehlte noch der urlaubende Kreisläufer Dirk Hähnel. Und von den sowieso nur neun Feldspielern verletzte sich auch noch Florian Maier. „Da war es am Ende dann auch eine Kraftsache“, sagte SG-Spieler Valentin Wais. Dabei fing das Spiel für Tübingen gut an: Mit schnellem, variablen Spiel erzielte die SG die ersten drei Tore des Spiels. Dann der Bruch: Herrenberg spielte rustikal, glich aus und ging in Führung. Tübingen blieb bis zum 7:8 aber im Spiel. Dann verletzte sich Maier, H2Ku erzielte schnelle Tore und zog zur Pause mit 13:9 davon.

Die Halbzeitansage von Trainer Andreas Buttgereit fruchtete zunächst: Tübingen verkürzte auf 13:15. Doch unvorbereitete Aktionen und einige „unglückliche Schiedsrichterentscheidungen“, wie SG-Torhüter Jörg Schäfer berichtete, verhinderten eine erfolgreiche Aufholjagd. Dann brachen die Tübinger ein. Bis zu Beginn der zweiten Hälfte war Tübingens Trainer Andreas Buttgereit zufrieden mit seiner Mannschaft: „Die Einstellung war gut, wir haben nur zu wenig Tore gemacht.“ Valentin Wais lobte auch den Gegner: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die mit der Mannschaft Letzter werden.“ Die SG ist nach der Pleite jetzt Drittletzter. „Wir trainieren gut, daran liegt es nicht“, sagt Wais. Tübingens Hoffnung ist jetzt die Rückkehr der in Herrenberg-Haslach fehlenden Spielern, wobei Feinauer eventuell noch länger fehlen wird. Trainer Buttgereit sagt: „Wir werden nicht aufgeben!“

SG Tübingen: Schäfer, Bechtel; Schopf (3), Maier, Oberascher, Beckereit, Hemmer (2/1), Winkelmann (5), Wais (4/1), Häberlen (3), Staron (1).

Mit am Ende nur noch acht Feldspielern verliert SG Tübingen in Haslach
Der halbe Rückraum fehlte den Tübingern im Spiel gegen die SG H2Ku HerrenbergIII: zum Beispiel auch Stephan Fischer (rechts, im Spiel gegen Mössingen, im Tübinger Tor Jörg Schäfer). Archiv: Ulmer

Auswärts weiter auf Talfahrt ist die SG Nebringen/Reusten. Das 23:33 (12:16) beim TSV Betzingen war die vierte Auswärts-Niederlage in Serie. Schwach kam die SG ins Spiel und lag schnell mit 0:4 im Rückstand. Die angeordnete Manndeckung gegen den Betzinger Krauss verfehlte ihre Wirkung völlig, da in der Abwehr der nötige Biss fehlte Auch im Angriff spielte die SG desorientierte, ging zu oft in 1:1-Situationen. War Nebringen/Reusten bis dahin aber noch am Drücker, ging in der zweiten Hälfte nichts mehr.Ein Treffer erzielte es nur in den ersten zehn Minuten, Betzingen zog somit auf 23:13 davon. Fehlpässe ohne Bedrängnis, überhastete Würfe und mangelhafte Defensivarbeit prägten das SG-Spiel. Es drohte ein Debakel. Doch Betzingen schaltete zehn Minuten vor Schluss beim 30:16 zurück, und SG-Torhüter Jürgen Gauss hielt nicht nur gut sondern auch die Niederlage in Grenzen.
SG Nebringen/Reusten: Gauss; Toth, Jens Weimer (2/1), Müller, Brucker (3/3), Lock (4), Henne, Sebastian Eberle, Patz (3), Johannes Eberle (4), Egeler (2), Bühler (1), Beck (2/1), Benjamin Weimer (2)

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22.01.2013, 12:00 Uhr
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