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Freiburg/Stuttgart

Mehr als 26 angebliche Wolfssichtungen im Oktober

Seit ein Wolf im Kreis Heilbronn drei Lämmer gerissen hat, sind die Baden-Württemberger gewarnt: Bei der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg gehen immer mehr Berichte über Wölfe ein.

03.11.2017
  • dpa/lsw

Freiburg/Stuttgart.  «Wir merken, dass die Leute aufmerksamer sind», sagte Wildbiologe Felix Böcker. Im Oktober allein wurden der Behörde 26 angebliche Wolfssichtungen gemeldet. Allerdings gelang nur beim Fall der gerissenen Lämmer ein sicherer Nachweis, dass ein Wolf am Werk war.

Bei zwölf Meldungen handelte es sich um Sichtungen, die sich im Nachhinein nicht überprüfen ließen. Bei weiteren acht Fällen konnte die Behörde einen Wolf sicher ausschließen. «Oft werden Wölfe mit wolfsähnlichen Hunden verwechselt», sagte Böcker.

Auch der Fall eines ebenfalls im Kreis Heilbronn gerissenen Rehs Ende Oktober landete in Freiburg. «Ein Wolf ist als Verursacher hier nicht auszuschließen», sagte ein Sprecher des Umweltministeriums. Da der Kadaver im Nachhinein jedoch nicht untersucht werden konnte, ließe sich die Todesursache nicht zweifelsfrei feststellen.

Vor allem Jäger melden ihre Beobachtungen der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt. Der Landesjagdverband will seine Mitglieder für das Thema sensibilisieren. «Der Wolf wird uns zunehmend mehr beschäftigen», sagte Klaus Lachenmaier, Leiter des Referats für Natur- und Artenschutz. Er sieht den Verband für die jetzige Situation gut aufgestellt. «Aber wenn die Zahl der Wölfe steigt, müssen wir wissen, wie wir damit umgehen wollen.»

Der Jagdverband fordert vom Land, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen. Ähnlich wie der Luchs soll er zwar das ganze Jahr nicht bejagt werden dürfen. Durch die Aufnahme könnten die Jäger aber regulierend einschreiten, etwa bei «Problemwölfen», die dem Menschen gefährlich werden könnten.

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03.11.2017, 09:43 Uhr | geändert: 03.11.2017, 09:40 Uhr
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