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Alkohol und viel Blödsinn

Mehr Einsätze für Reutlinger Rettungsdienste und Polizei an Silvester

Verletzte, Betrunkene, Schlägereien, Sachbeschädigung und Brände: Polizei, DRK und Feuerwehren hatten Silvester und Neujahr wieder viel zu tun.

01.01.2013
  • tol

Mit 76 Notfalleinsätzen und Krankentransporten war der Rettungsdienst heuer so viel beschäftigt wie in den letzten zehn Jahren nicht. Waren es vor Mitternacht eher Krankheitsfälle, vorsorgte das DRK am Neujahrsmorgen vor allem Leute, die sich an Feuerwerkskörpern verletzt hatten oder nach reichlich Alkoholkonsum gestürzt waren. Auch die Folgen von Schlägereien mussten verarztet werden – aber, laut Rettungsdienstleiter Wilfried Müller, nur ein Verletzter bei einem Verkehrsunfall.

Vorsorglich arbeiteten zum Jahreswechsel in alle den vier Rettungswachen im Landkreis und der Integrierte Leitstelle mit 21 Rettungsassistenten, weiter standen in Reserve. Alle vier Notarztstandorte waren besetzt.

Die Polizei wurde schon Montagmittag zu Einsätzen gerufen: Erstmals am Mittag in Dettingen, wo der Tuffsteinbrunnen des Backhauses mit Feuerwerkskörpern gesprengt wurde. Um 13 Uhr dann ein Einsatz in der Metzinger Bohlstraße. Dort hatte ein Kind einen Böller in den hohlen Stamm eine Ulme geworfen, woraufhin der brennende Stamm von zehn Feuerwehrleute gelöscht wurde. Ein weiteres Mal musste die Feuerwehr um 17 Uhr ausrücken, nachdem einen Nadelbaum ablöschen, der von glühenden Reste einer Rakete in Brand geraten war.

In Unterhausen zündeten mehrere Jugendliche Böller, die sie zwischen die Dachziegel eines Schuppens gesteckt hatten. Sachschaden: mehrere hundert Euro.

Auf dem Dresdner Platz in Orschel-Hagen und beim Polizeiposen Nord in Betzingen wurden die Briefkästen von Kanonenschlägen demoliert. In Eningen durchschlug gegen 23 Uhr ein Stein die Scheibe des Linienbusses, weshalb die Polizei nun wegen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr ermittelt.

Kein größerer Schaden entstand In Pfullingen durch fehlgeleitete Feuerwerkskörper. Brände an Hecken und Sträucher konnten von der Feuerwehr rasch abgelöscht werden. Als schwieriger erwies sich da ein Feuer in der Reutlinger Kantstraße. Dort setzte ein Feuerwerkskörper um 0.30 Uhr den Dachstuhl eine Mehrfamilienhauses in Brand. Weil auch er raschabgelöscht wurde, hält sich der Schaden mit 5000 Euro in Grenzen. Insgesamt wurde die Feuerwehr im Landkreis Reutlingen zu 14 von Feuerwerkskörpern ausgelösten Bränden gerufen, die einen Schaden von 10 000 Euro verursachten.

Darüber hinaus hatte es die Polizei mit Streitigkeiten und betrunkenen Randalieren zu tun. Für vier von ihnen begann das neue Jahr in der Ausnüchterungszelle. Insgesamt gingen bei der Reutlinger Polizeidirektion 154 Notrufe ein – 26 mehr als vor einem Jahr.

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01.01.2013, 12:00 Uhr
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