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Madame Mallory und der Duft von Curry

Madame Mallory und der Duft von Curry

In einer französischen Kleinstadt kommt es zum kulinarischen Kräftemessen zwischen einem einheimischen und einem indischen Restaurant.

Jetzt im Kino: Frankreich gegen Indien hinterm Herd - "Madame Mallory und der Duft von Curry"12.09.2015

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Jetzt im Kino: Frankreich gegen Indien hinterm Herd - "Madame Mallory und der Duft von Curry" --

02:20 min

The Hundred-Foot Journey
Frankreich

Regie: Lasse Hallström
Mit: Helen Mirren, Om Puri, Manish Dayal

- ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten

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18.08.2014
  • von Klaus-Peter Eichele

Sein „Chocolat“ war 2001 speziell in Tübingen ein Riesenhit. Jetzt bringt der in Hollywood ansässige Schwede Lasse Hallström einen ähnlich gestrickten Film in die Kinos – wieder geht es um Gaumenfreuden in der französischen Provinz. Allerdings beginnt „Madame Mallory“ eher bitter als süß: Ein Pogrom zwingt eine indische Gastronomen-Familie zur Flucht nach Europa. Nach längerer Odyssee strandet sie in einer südfranzösischen Kleinstadt, wo Patriarch Kadam (Om Puri) im Vertrauen auf die herausragenden Kochkünste seines Sohns Hassan (Manish Dayal) ein indisches Spezialitäten-Restaurant eröffnen will. Der Haken daran: Auf der anderen Straßenseite betreibt die Titelheldin (Helen Mirren) ein Traditionslokal mit Michelin-Stern.

Die hochnäsige Dame begegnet den Exoten zunächst mit Herablassung. Als aber einige Einheimische wider Erwarten die indische Würze zu goutieren beginnen, versucht sie, die Konkurrenz mit fiesen Tricks auszuhebeln – was ihr der Hitzkopf von gegenüber indes mit gleicher Münze heimzahlt. Erst ein rassistischer Anschlag ebnet den Weg zur Versöhnung der (Koch-)Kulturen.

Regisseur Hallström macht aus dieser Geschichte, was er nun mal kann: einen Feelgood-Film, in dem Konflikte nur dazu da sind, sich märchenhaft in Wohlgefallen aufzulösen. Immerhin bewahren das dramatische Schicksal der Familie und der komödiantische Kleinkrieg der betagten Kampfhähne eine Zeitlang vor Langeweile. Im zweiten Filmteil, wenn Sohn Hassan unverhofft nach den Sternen greift und dabei seine Liebe und seine Seele zu verlieren droht, wird es aber ziemlich zäh, vorhersehbar und sentimental. Auf dem Tisch des Herrn Hallström schmeckt eben auch ein Tandoori Chicken sehr schokoladig.

Würden die Protagonisten so kochen wie Lasse Hallström filmt, gäb’s Croque Monsieur.

Spielplan

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18.08.2014, 12:00 Uhr | geändert: 12.11.2014, 12:00 Uhr

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25.08.2014

12:00 Uhr

Patriblau schrieb:

Sehr schöne Bilder,
man lässt sich gerne darauf ein, die Farben der Inder und das kühle der Franzosen. jedenfalls liebevoll gedreht eine fantastisches Ensemble. Gut ausgesuchte Schauspieler. Ich fand es überhaupt nicht kitschig. Wenn auch vorhersehbar! Sehr schön!



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Matthias Wehner über Hope For All
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