Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Let's make Money

Let's make Money

Eine brauchbare Zusammenfassung, wie der Neoliberalismus die Welt zugrunde richtet.

Let_APOSTROPHE_s make Money

Videoplayer konnte nicht geladen werden.

© null 02:02 min

Dokumentarfilm - Österreich

Regie: Erwin Wagenhofer


- ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
21.10.2008
  • che

Mehr als der „Film zur Finanzkrise“ (Spiegel TV) ist die neue Doku von Erwin Wagenhofer („We Feed The World“) eine Generalabrechnung mit dem Neoliberalismus, dessen Folgen – Profit für wenige, Armut für viele – er mit Interviews und Anschauungsmaterial aus verschiedenen Weltgegenden aufzeigt.

Ein zentrales Stilmittel ist die Konfrontation von Gewinnern und Verlierern, manchmal mit symbolstarken Bildern wie dem von einer Suppenküche vor der Glitzerfassade der Weltbank. Andere Mini-Reportagen – wie die Baumwollpflücker in Burkina Faso über den Tisch gezogen werden – kennt man so ähnlich auch aus dem „Auslandsjournal“.Manche Argumentationskette klingt abenteuerlich (die Gründe für Amerikas Einmarsch in den Irak), anderes blieb dem Rezensenten unverständlich (warum kann man mit leer stehenden Häusern an der Costa del Sol Traumrenditen erwirtschaften?).

Am stärksten ist der Film, wenn die Systemgewinnler in aller Offenheit zu plaudern anheben: etwa der österreichische Unternehmer in Indien, der sich unverhohlen über die niedrigen Sozialstandards freut, oder ein Banker, der bekennt, dass man am besten investiert, „wenn Blut an den Straßen klebt“.

Wird sich nach der Finanzkrise alles zum Besseren wenden? Ein schlechtes Omen ist das Schicksal des SPD-Politikers Hermann Scheer, im Film einer der Repräsentanten des neuen sozialen Denkens. Dessen Wahl zum hessischen Wirtschaftsminister wurde jüngst von eigenen Parteifreunden sabotiert.

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

21.10.2008, 12:00 Uhr | geändert: 15.03.2011, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
08.02.2009

12:00 Uhr

Andreas schrieb:

Auf alle Fälle ein sehenswerter Film, der zum Nachdenken und Überdenken bestimmter Weltanschauungen anregt...!



28.01.2009

12:00 Uhr

armin d. schrieb:

...handelt von Wölfen und Schafe!
Es lebe der Kapitalismus!!!



24.01.2009

12:00 Uhr

Askger schrieb:

Ein erschreckender Film, der den Zuschauer noch lange nach dem Verlassen des Kinos beschäftigen wird.
Ein Film, den man als Mitglied der "westlichen Welt" unbedingt gesehen haben sollte!



11.01.2009

12:00 Uhr

Hubert schrieb:

Dieser Film sollte in jeder Schule gezeigt werden, Mensch denk nach was kannst Du verändern.



22.12.2008

12:00 Uhr

jan schrieb:

Schade!
Der Film hat leider keine einzige Frage für mich geklärt. Weder die globalen Zusammenhänge noch die Probleme, die diese mit sich bringen habe ich dadurch besser verstanden...
Man sollte wohl einiges an Vorwissen mitbringen, um einen Nutzen aus diesem Film ziehen zu können.
Ich war deswegen sehr enttäuscht.



<< < 1 2 > >> 
 
Aus der Filmregion
Neueste Artikel
Film Commission Neckar-Alb geht an den Start Die Region will sich für Drehorte empfehlen
Abrissbagger rücken am Cinema Jenin an Filmemacher Marcus Vetter: Das Herz blutet
Mirjana Karanovic aus Serbien ist Gast bei den Frauenwelten Stopptaste vor den Kriegsverbrechen
Zuletzt kommentiert
Ein Superfilm: Superb gespielte und inszenierte Liebes- und Emanzipationsgeschichte. Politisch hochaktuell, weil sie zeigt, wie verheerend Nationalismus war und ist. Ozon macht m.E. zur Zeit weltweit die glaubwürdigsten, sensibelsten und sinnlichsten Beziehungsfilme, und er inspiriert besonders seine Schauspieleinnen zu Höchstleistungen. Nicht verpassen!
Klex über Frantz
Aus der Filmwelt
Neueste Artikel
Klassisches Fernsehen sieht alt aus Streaming ist auch in Deutschland auf dem Vormarsch
Interview mit dem Schauspieler Bjarne Mädel „Meine Halbzeit ist schon vorbei“
Von „Dr. Seltsam“ bis „House Of Cards“ Mal Schurke, mal Held: Hollywood und seine US-Präsidenten

Umfrage zu vollen Altstadtgassen

499 abgegebene Stimmen
Neue Trailer
Neueste

Kino Suche im Bereich
nach Begriff