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La Primavera

La Primavera

Der Dokumentarfilm begleitet eine Bäuerin in ihrem kargen Alltag in den katalanischen Pyrenäen.

Spanien

Regie: Christophe Farnarier


- ab 0 Jahren

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26.11.2013
  • von Festivalinfo

Inhalt: Der Dokumentarfilm begleitet eine Frau aus einer Bauernfamilie in ihrem kargen Alltag in den katalanischen Pyrenäen. Sie heißt Carmen – wie sonst? Aber mit den Carmen-Bildern aus Bizets Oper von jubilierendem, überschäumendem Temperament hat sie nichts gemein. Ihr Leben ist ein streng geregelter Ablauf immer wiederkehrender Tätigkeiten. So verinnerlicht ist alles, was sie tut, dass auch bei Arbeiten in der Gruppe wie dem Schafescheren kein überflüssiges Wort fällt. Es ist ein Leben, in dem es nichts Überflüssiges oder Ornamentales gibt. So ist auch die Auflaufform für das Gemeinschaftsessen vielleicht zu klein, aber das ist die Form, die es eben gibt. Dem Gemeinschafts- und dem Zugehörigkeitsgefühl tut das wenig Abbruch. Der Sog der Gewohnheit überträgt sich schon bald auf den Zuschauer: Die Bewusstwerdung des immer wiederkehrenden Handelns wie am Beispiel Carmens ist eine Lektion in Genügsamkeit. Inmitten einer berauschend erhabenen Landschaft. Also doch: zumindest ein Bilderrausch.

Spielplan

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26.11.2013, 12:00 Uhr

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Ein deutscher Film ohne Schweiger und Töchter! Und auch kein Didi, der mit 90 Marathon läuft oder als Alzheimerkranker spaßige Roadmovies macht. Nie lagen Kritikermeinungen und Usermeinungen so weit auseinander: Meiner Meinung nach ist es einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre. Ich mag Karoline Herfurth sehr gerne und halte sie darstellerisch wie menschlich für eine der erfreulichsten Gestalten des deutschen Kinos, daher finde ich es auch interessant, wie eine Regiearbeit von ihr ausfällt; des weiteren find ich auch Nora Tschirner echt Klasse und feiere den Film schon alleine für ihre FIgur ab die als liebenswerte Mitbewohnerin ihrer Freundin mit Herz und Witz zur Seite steht. Ansonsten macht Herfurth hier auch sehr viel richtig: sie macht einen kleinen, gefühlvollen Film, der eben einfach nur eine einfache RomCom darstellt, auf diesem genannten Sektor aber alle Ansprüche erfüllt: es ist witzig, aber nie zu albern, wenn es mal traurig wird, ist das auch emotional. 
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