Stuttgart

Kritik an Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart

Von dpa/lsw

Der Landesdatenschutz-Beauftragte Stefan Brink kritisiert, dass der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) für seine App Zugriff auf die Kamera der Handys seiner Nutzer haben will.

Kritik an Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart

Datenschutzbeauftragter Stefan Brink im Landtag in Stuttgart. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Die «Stuttgarter Zeitung» und die «Stuttgarter Nachrichten» (Dienstag) zitieren Brink mit den Worten, es sei nicht einzusehen, «dass der VVS die Nutzer hier in die Kamerafreigabe drängt». Schließlich sei die Kamera nicht notwendig, damit die App funktioniere. «Die Nutzer müssen Wahlmöglichkeiten haben. Sie müssen die App auch nutzen können, wenn sie den Zugriff auf die Kamera nicht gewährleisten», forderte der Datenschutzbeauftragte. Er rät Nutzern, genau zu prüfen, welche Apps solche Zugriffe beantragen und ob sie für das Funktionieren wirklich notwendig sind.

Die Kamera komme zum Einsatz, wenn jemand seine Kreditkarte einscanne, zitieren die Blätter den VVS in diesem Zusammenhang. Ein solcher Zugriff sei üblich bei modernen Nahverkehrs-Apps.


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06.11.2017 - 20:32 Uhr