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Protest an der Uni

Kriegspropaganda

Hier geht es um das Podium, bei dem Protestierende den Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, am Reden gehindert hatten.

28.04.2010

Als Anwesender auf der Veranstaltung über so genannte „Sicherheitspolitik“ habe ich diese etwas anders in Erinnerung als von Ihnen dargestellt. Zum einen waren die Gegner der Veranstaltung durchaus nicht in der Minderheit, sondern eindeutig in der Mehrheit. Das Verhältnis dürfte etwa bei 30 zu 20 gelegen haben. Vor diesem Hintergrund muss auch das Bedauern einer Zuhörerin darüber, dass die Tübinger Uni als Forum für Kriegspropaganda gestern ausfallen musste und die dabei die Mehrheit der Zuhörer hinter sich wähnte, gesehen werden.

Hinzuzufügen ist, dass Uni-Rektor Engler hinterher vor etwa 20 Zeugen angab, dass er über die Veranstaltung nicht informiert war und die Zusammenarbeit der Universität mit dem Reservistenverband durch die Zivilklausel der Universität hätte verhindert werden müssen. Wenn jedoch die Verwaltung der Universität bei solchen Aufgaben versagt, so ist es Aufgabe einer kritischen Öffentlichkeit, derartig untragbare Foren zu stören und zu verhindern.

Selbiges gilt selbstverständlich auch für das von der Bundeswehrangehörigen Monika Lanik ab dem 23. April geplante Seminar zur Militärethnologie. Ein solches Seminar wird in Tübingen nicht stattfinden, unabhängig davon, ob es von der Verwaltung abgesagt wird oder nicht.

Es ist bedauerlich, dass Ihre Zeitung so einseitig zugunsten der militaristischen und proimperialistischen Veranstalter berichtet. Eine alternative Darstellung findet sich auf der Internetplattform tueinfo.

Bernhard Bästlein, Tübingen

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28.04.2010, 12:00 Uhr

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