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Trauer und Entsetzen

Kriegsgegner fordern Ende der Gaza-Blockade

Fast 200 Demonstranten protestierten am Mittwoch auf dem Holzmarkt gegen den Einsatz der israelischen Armee vor Gaza Sie forderten ein Ende der Blockade.

02.06.2010

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Tübingen. Zu der Kundgebung hatten der Verein Arabischer Studenten und Akademiker und das Friedensplenum/Antikriegsbündnis aufgerufen. „Die gemeinsame Empörung und das Entsetzen hat uns spontan zusammengebracht“, sagte dessen Sprecherin Walburg Werner vor der Stiftskirche. Das Vorgehen gegen den Schiffskonvoi mit Toten und Verletzten sei „ein Verbrechen gegen die Bevölkerung Palästinas“.

Unter Beifall kritisierte Werner die Beteiligung Deutschlands an der Aufrüstung Israels. Es handele sich um Rüstungsexport in ein Krisengebiet. „Wir dürfen aber nicht in die Falle des Nationalismus tappen“, warnte sie: „Es ist nicht Israel als Land, es ist die Regierung.“ Auch in Israel gebe es Proteste, die Friedensbewegung sei international.

„Die Blockade von Gaza ist ein Verbrechen gegen das Völkerrecht“, sagte die Menschenrechtsanwältin Felicia Langer. Israel habe sich benommen „wie ein Schurkenstaat. Ich sage das als Jüdin und Israelin“. Serap Aydin von der Muslimischen Hochschulgruppe betonte, dass sich der Hilfskonvoi in internationalen Gewässern befand. Die Hilfsgüter seien von der Internationalen Humanitären Hilfsorganisation IHH in 32 Ländern organisiert worden. ran

Info

Eine Delegation der Gesellschaft Kultur des Friedens kehrt heute aus Israel zurück und will am Samstag, 12 Uhr, auf dem Holzmarkt ihre Eindrücke schildern.

Kriegsgegner fordern Ende der Gaza-Blockade
Gedenken an die Opfer, Solidarität mit den Verletzten, Hinterbliebenen und den Bewohnern des Gazastreifens: Die Kundgebung endete mit einer Schweigeminute. Vorne (dritte von rechts mit Manuskript in der Hand): Rednerin Serap Aydin. Bild: Sommer

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02.06.2010, 12:00 Uhr
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