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Klangspeicher und großer Musiktempel
Eine Computerdarstellung des Siegerentwurfs für das neue Münchner Konzerthaus. Foto: Cukrowicz Nachbaur Architekten/dpa
Architektur

Klangspeicher und großer Musiktempel

Glas auf rotem Klinker, kühn geschwungene Linien: Für Münchens Konzerthaus liegen die Entwürfe vor.

30.10.2017
  • DPA

München. Der Siegerentwurf für das neue Konzerthaus in München soll nach dem Willen der Architekten Cukrowicz Nachbaur an industrielle Speicherbauten erinnern. „Wir bauen einen Klangspeicher, eine Kathedrale, einen Musiktempel“, sagte Anton Nachbaur bei der Vorstellung der Sieger des Architektenwettbewerbs. Nach den Plänen des Bregenzer Büros ruht auf dem mit Metall verkleideten Erdgeschoss eine kastenförmige Glasfassade, die sich nach oben hin mit leichter Wölbung verjüngt. Um das Prestigeprojekt war 15 Jahre gerungen worden. Gestritten wurde um die Notwendigkeit eines weiteren Konzertsaals neben dem Gasteig wie um den Standort.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sprach von einem „Konzertsaal von Weltklasse-Spitzenniveau“, der auch die Stadt München überzeugt habe. Der Neubau im Werksviertel im Osten der Stadt soll feste Spielstätte für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks werden. Chefdirigent Mariss Jansons nannte den Entwurf vielversprechend.

Geplant sind unter anderem zwei Konzertsäle mit 1800 beziehungsweise 600 Sitzplätzen. Weitere Räume sind für die Hochschule für Musik und Theater gedacht und für einen Bereich zur Musikvermittlung. Auch Gastronomie, Läden und Büros sowie eine Tiefgarage soll es geben.

Herrmann hofft, dass die Bauarbeiten im Frühsommer 2018 beginnen können. Bevor die Bregenzer Architekten den Zuschlag erhalten, müssen die Kosten ihres Entwurfs berechnet werden. Parallel sollen weitere Ausschreibungen etwa für Akustik und Gebäudetechnik vorbereitet werden. Herrmann nannte eine Orientierungsgröße von 300 Millionen Euro. Genaue Angaben zu den Kosten wollte er nicht machen.

Neben dem ersten Platz gab es noch vier weitere Preise und vier Anerkennungen. Die PFP Planungs GmbH aus Hamburg wurde Zweiter, Platz drei ging an David Chipperfield Architects aus Berlin. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 500 000 Euro vergeben. Die Modelle und Pläne der Architekten sind bis zum 26. November in der White Box im Werksviertel zu sehen. dpa

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30.10.2017, 06:00 Uhr
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