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Noch mehr zur Tierschutzdebatte

Kein Argument

Die Tierschutzdebatte geht in eine neue Runde.

04.06.2011

Seit zweieinhalb Jahren können die Experimentatoren kein Argument dafür anführen, weshalb in Tübingen Primaten das angetan wird, was beim Menschen Folter und Mord genannt werden würde.

Stattdessen lassen sie sich lieber über Tierexperimente im Allgemeinen aus; peinlich nur, dass sie auch hier keine stimmigen Argumente anführen können: Nachdem wir nachgewiesen haben, dass die Behauptung Dr. Sultans, die Psychochirurgie, die zur Verstümmelung einer halben Million psychiatrischer Patienten geführt hat, sei „vorher leider nicht an Tieren getestet“ worden, falsch ist, versucht er seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, indem er behauptet, es sei nicht belegt, wie Egas Moniz auf die Idee der Psychochirurgie gekommen sei. Der aber legte retrospektiv dar, was ihn dazu geführt hatte: Er orientierte sich an den Tierexperimenten von Ferrier, Goltz und Pawlow, führte Bechterew/Luzaro an, die Präfrontallappen von Hunden exzidierten, und beschrieb die Versuche Fultons und Jacobsens an Schimpansen als „extremly valuable“ (. . .)

Sultan räumt ein, dass Tierversuche „keine 100-prozentige Sicherheit garantieren“. Das ist maßlos untertrieben: Das Amerikanische Institut für Medikamentenzulassung hat ermittelt, dass nur vier Prozent der erfolgreich an Tieren getesteten Medikamente auf dem Markt bleiben (. . .) 96 Prozent aller Tierversuche sind sinnlos!

Für die Antispeziesistische Aktion: Matthias Rude, Tübingen

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04.06.2011, 12:00 Uhr
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