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Rottenburg/Esslingen

Katholische Kirche geht auf Paare mit verschiedenem Glauben zu

Die katholische Diözese Rottenburg-Stuttgart macht konfessionsübergreifenden Familien Hoffnung, bald gemeinsam an der Eucharistie teilnehmen zu dürfen. Bislang sind evangelische Ehepartner vom Empfang der Kommunion ausgeschlossen.

03.03.2013
  • von dpa

Rottenburg/Esslingen. Viele Paare hätten sich deshalb resigniert aus der Kirche zurückgezogen, sagte Generalvikar Clemens Stroppel laut Mitteilung am Wochenende in Esslingen. Das sei eine "offene Wunde" für die katholische Kirche - zumal inzwischen bei 43 Prozent der katholisch geschlossenen Ehen einer der Ehepartner kein Katholik sei.

Eine theologische Arbeitsgruppe habe nun einen Lösungsweg aufgezeigt: "Durch das doppelte Band der Taufe und der Ehe leben diese Paare in Gemeinschaft mit der katholischen Kirche, was den Ausschluss vom gemeinsamen Kommunionempfang nicht mehr als gerechtfertigt erscheinen lässt", sagte Stroppel.

Einen konkreten Zeitrahmen, wann konfessionsübergreifende Ehepartner gemeinsam zur Kommunion gehen dürfen, ließ Stroppel aber offen. Der Generalvikar ist sozusagen der Verwaltungschef der Diözese.

Katholische Kirche geht auf Paare mit verschiedenem Glauben zu
Partner sind bald nicht mehr benachteiligt. Foto: Fotoreport Bischöfliches Ordina

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03.03.2013, 12:00 Uhr

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