Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Justice League

Justice League

Comicverfilmung nach dem Vorbild der Avengers, in dem sich Superman, Batman, Wonderwoman und andere DC-Helden zusammenschließen.

Justice League

Videoplayer konnte nicht geladen werden.

USA 2017

Regie: Zack Snyder
Mit: Ben Affleck, Henry Cavill, Gal Gadot

120 Min. - ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
13.11.2017
  • Dorothee Hermann

In Metropolis ist alles heruntergedimmt: Superman (Henry Cavill) ist tot, und damit muss die Welt erst einmal fertigwerden. Wenigstenslässt sich in den düsteren Hochhausschluchten die vertraute Gestalt von Batman ausmachen. Wenn der gesetzte Ben Affleck es auch nicht mit seinem Vorgänger Christian Bale („The Dark Knight“) aufnehmen kann, steht er doch ebenfalls für die Hoffnung, dass der Globus der nächsten finalen Bedrohung nicht völlig schutzlos ausgesetzt ist.

Es ist dann aber nicht der wortkarge Fledermausmann, sondern Wonder Woman (eindrucksvoll: Gal Gadot), die als actionstarke Einzelkämpferin aufräumt. Dennoch brauchen die Helden aus den DC-Comics auch auf der Leinwand dringend Nachwuchs.

Mit den beiden problembeladenen Youngsters, die sie dafür ausgucken, kommt das Motiv des einsamen Jungen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gleich zweimal zum Einsatz: Barry Allen (Ezra Miller als „The Flash“) ist das Überflieger-Kid, das vor gröberen Anforderungen gerne auf verwöhnt macht.

Dann gibt es noch den traumatisierten Victor (Ray Fisher soll sich etliche Kilo Muskelmasse antrainiert haben, um seine Cyborg-Statur glaubhaft auszufüllen). Als Laborprodukt seines eigenen Erzeugers verleiht er dem Vater-Sohn-Konflikt eine ungewöhnliche neue Facette.

Leider haben die Macher für den finsteren Gegenspieler des zusammengewürfelten Heldenteams nicht ebensoviel Sorgfalt aufgewendet. Steppenwolf (Ciarán Hinds) hat viel von einem Popanz, dessen gepanzerte Rüstung nur grobmotorisch-wuchtige Bewegungen zulässt, um eventuellen Kontrahenten die immer gleiche Message einzuhämmern: Macht.

Die US-Produktion kommt diesmal nicht aus einer Hand: Regisseur Zack Snyder konnte den Film aufgrund einer privaten Tragödie nicht fertigstellen, also musste Joss Whedon (auch Drehbuch) ran. Der ist beim Konkurrenten Marvel für die „Avengers“ zuständig und durchaus superheldenaffin. Bis zu 20 Prozent des Materials soll Whedon neu gedreht haben. Die Musik von Danny Elfman hätte jedenfalls das Zeug dazu, den Zuschauer in eine weniger berechenbare, wilde Dystopie hinwegzutransportieren.

Gediegen umgesetztes Abenteuer der DC-Comic-Helden. Für Hochspannung bräuchte es mehr schräge Phantasie.

Spielplan
Tübingen , Blaue Brücke
Mo,
11.12
20:45
Di,
12.12
20:45
Mi,
13.12
20:45
Reutlingen , Cineplex Planie
Mo,
11.12
20:15
3D
Mi,
13.12
20:15
3D

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

13.11.2017, 22:06 Uhr | geändert: 18.11.2017, 15:05 Uhr
Justice League





Wir bitten Sie, sachlich zu diskutieren und respektvoll miteinander umzugehen. Bitte kommentieren Sie mit Klarnamen und verzichten Sie auf externe Links. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen und Nutzer zu sperren. Genauere Regeln fürs Kommentieren finden Sie in unserer Netiquette .

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

18.11.2017

21:20 Uhr

Jan schrieb:

Ein weiterer Versuch, die erfolgreichen Marvelfilme zu kopieren. Wonderwoman = Captain America, Cyborg=Ironman, Aquaman=Thor, Superman=Hulk, Flash = aktueller Avengers Spiderman. Allerdings reicht das Charisma von Wonderwoman nicht aus, die anderen blassen bis unsympatischen Charaktere auszugleichen. Die Handlung ist wie Avengers 2 bloß ohne Feinheiten. Superman wird Zackzack von den Toten zurückgeholt und weiter geht's. Die Witze zünden zumindest im deutschen nicht. Auf der positiven Seite gibt es ein paar nette Visual Effects ... und ein paar durchschnittliche Szenen mit Wonderwoman. Wirkt insgesamt wie ein russisches Plagiat der Avengers Filme, bloß dass es ein Hollywood-Blockbuster von Zack Snider (mit wesentlicher Hilfe von Josh Whedon von Avengers) ist. Wer einen schlechten Film erwartet, kann sich dann aber auf die wenigen guten Momente konzentrieren. Achtung: Wie bei Marvel gibt es im Nachspann 2 Teaser.



 
Aus der Filmregion
Neueste Artikel
Cine Español Neues aufgefächert
Mehr Besucher, interessante Diskussionen, zufriedene Gäste Französische Filmtage · Festival mit Happy End
Ulla Steuernagel über die Französischen Filmtage Ein Festival mit Atmo und Debatten
Französische Filmtage Mit dem Kopf woanders
Zuschauer-Stimmen
…Ein sehenswerter Film, der die Doppelmoral und die Repressionen zeigt, denen viele jungen Leute in Teheran ausgesetzt sind. Jeder versucht, sich irgendwie durchzuwursteln, sei es auch mit Hilfe von Bestechung und Repression. Interessant auch der "Verfremdungseffekt", der die Hoffnungslosigkeit noch zu unterstreichen scheint.
Elli Emann über Teheran Tabu
Aus der Filmwelt
Neueste Artikel
Neue Trailer
Neueste
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram

Kino Suche im Bereich
nach Begriff

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular