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Trommeln für die kulturelle Vielfalt

Jede(r) kann vom 14. bis zum 21. Mai beim „Kultur vom Rande“-Festival mitmachen

„Ab in die Mitte“ heißt es beim fünften „Kultur vom Rande“-Festival, das am Samstag beginnt. Eine Woche wird die Innenstadt zur Kultur-Baustelle. Den lautstarken Schlusspunkt setzt am 21. Mai auf dem Marktplatz die Aktion „Trommeln für die Kunst“.

11.05.2011
  • uschi kurz

Reutlingen. Die Stadthallen-Baustelle hat das „Internationale Festival für Menschen – unabhängig von Behinderung und Benachteiligung“ vorübergehend von seinem Standort vertrieben. Die Macher haben „aus der Not eine Tugend gemacht“, sagte Rosemarie Henes (BAFF) gestern in der Pressekonferenz, denn nun läuft „Alles im Zentrum“. Statt in den Zirkuszelten am ZOB werden die großen Abendveranstaltungen im soziokulturellen Zentrum franz. K über die Bühne gehen. Weil der Schwerpunkt diesmal auf der Bildenden Kunst liegt, wird der Platz rund ums Rathaus zur „Baustelle Kunst“: Ateliers und Kunstwerkstätten aus der Region, in denen Künstler/innen mit Behinderung aktiv sind, werden dort vom Dienstag bis zum Samstag öffentlich Kunst schaffen. Eine täglich wachsende Ausstellung im Rathaus-Foyer soll die Kreativität dokumentieren.

Dritter Veranstaltungsort wird die Pomologie sein: In unmittelbarer Nähe zum Kaffeehäusle, steht nicht nur das Logistik- und Verpflegungszelt, dort lädt auch eine offene Bühne zum (Be)spielen ein. Überhaupt hat das Mitmachen beim 5. „Kultur vom Rande“-Festival wieder einen hohen Stellenwert, wie Elisabeth Braun betont. So gibt es beispielsweise ein wandelndes Sofa mit dem der Fotograf Andreas Reiner durch Reutlingen zieht. Menschen mit und ohne (Behinderung) können sich dort gemeinsam nieder- und ablichten lassen. Das Ergebnis soll in einer Foto-Ausstellung gezeigt werden.

Für Braun, Professorin der PH Ludwigsburg/Reutlingen und Mit-Initiatorin des Festivals, wird das diesjährige Spektakel ein ganz besonderes: Am Freitag, 20. Mai, von 9 bis 12.30 Uhr ist im franz. K ein Symposium zum Thema „Kulturelle Vielfalt – ein Impuls für die Kulturarbeit mit besonderen Menschen?“. Das Symposion unter Beisein von Max Fuchs, dem Präsidenten des Deutschen Kulturrats (Berlin) ist zugleich die Emeritierungsveranstaltung für Elisabeth Braun. Die „Kultur vom Rande“ wird künftig auf ihr Organisationstalent gleichwohl nicht verzichten müssen und auch ihre Sonderpädagogik-Student(inn)en, ohne deren Engagement die Woche nicht zu stemmen wäre, wollen bei der Stange bleiben. Nach dem Symposion laden die Veranstalter zum „Tag im Park“ in die Pomologie, wo kleine und große Kunst auf und unter Bäumen zelebriert wird. Zur Eröffnung spielt das Rotterdamer Theater Maatwerk, das bereits zum dritten Mal nach Reutlingen kommt „La Bateria de Maria“ (14.30 Uhr).

Den Abschluss des Festivals am Samstag, 21. Mai, dem „Welttag der kulturellen Vielfalt“, bildet das große Trommlertreffen auf dem Marktplatz (ab 16.30 Uhr) zu dem mehrere Hundert Akteure erwartet werden. Den letzten Theater-Event im franz. K gestaltet das Theater Amici aus London als fulminante Zirkus-Show mit mehr als 40 Artist(inn)en.

Den Auftakt zur „Kultur vom Rande 2011“ macht am Samstag, um 17 Uhr im franz. K eine lockere Gesprächsrunde mit der Schirmherrin des Festivals, Carmen Würth, und der Reutlinger OB Barbara Bosch, das von dem Contergan-geschädigten Sportler und Musiker Matthias Berg moderiert wird. Musikalische Beiträge kommen von Mark Goffeney (San Diego, USA) alias Big Toe, der mit dem Füßen Gitarre spielt, und den Reutlinger Beatstompers. Nach dem Festivalempfang spielt das Théâtre Eurydice das Stück „Welcome Mister Chaplin“.

Info: Das gesamte Programm und Infos zu den Mitmach-Workshops gibt es unter www.kultur-vom-rande.de

Jede(r) kann vom 14. bis zum 21. Mai beim „Kultur vom Rande“-Festival mitmachen
Trommeln für das Festival (von links): Rosemarie Henes, Kulturamtsleiter Werner Ströbele, Elisabeth Braun und der Tübinger Trommler Joachim Fuchs-Charrier. Die Taschen mit Motiven vergangener Festivals werden verkauft.Bild: Schindler

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11.05.2011, 12:00 Uhr
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