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Im Wahlkreis Tübingen stehen am Sonntag zwölf Parteien zur Wahl
Jeder hat nur eine Stimme

Im Wahlkreis Tübingen stehen am Sonntag zwölf Parteien zur Wahl

Der Wahlkampf nähert sich dem Ende: Am nächsten Sonntag wird ein neuer baden-württembergischer Landtag gewählt. Im Wahlkreis Tübingen treten die Kandidatinnen und Kandidaten von zwölf Parteien an.

10.03.2016
  • Renate Angstmann-Koch

Tübingen. Die Stimmzettel sind gedruckt. Der Landtagswahl am nächsten Sonntag, 13. März, steht nichts mehr im Weg. In der Stadt Tübingen halten sich rund 600 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer bereit, davon 58 Wahlvorsteher in den Wahllokalen und 13 Wahlvorsteher für die Briefwahlen. Die Wahlhelfer erhalten eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro. Etwa die Hälfte von ihnen sind Beschäftigte der Stadtverwaltung.

Die Wahllokale werden von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet sein. Viele Wähler haben aber bereits abgestimmt. Mehr als ein Fünftel – genauer: 22 Prozent – der 61800 Tübinger Wahlberechtigten hat Briefwahlunterlagen beantragt. Das sind deutlich mehr als bei der letzten Landtagswahl vor fünf Jahren, aber immer noch weniger als bei der Bundestagswahl 2013.

Wer Briefwahl machen möchte, aber noch keine Unterlagen hat, kann sie noch am heutigen Freitag persönlich von 8 bis 18 Uhr im Rathaus beantragen. Dazu braucht man den Personalausweis oder Pass und die Wahlbenachrichtigungskarte. Man kann auch gleich wählen. Auf jeden Fall müssen die Wahlbriefe bis Sonntag, 18 Uhr, im Rathaus-Briefkasten links vor dem Haupteingang eingegangen sein.

Jeder Wähler hat bei der Landtagswahl nur eine Stimme. Das Kreuz in einem der Kreise rechts gilt sowohl für den Kandidaten als auch für die Partei. Die mindestens 120 Landtagsmandate werden nach der Auszählung in einem komplizierten Verfahren vergeben. 70 gehen an die mit den meisten Stimmen gewählten Kandidaten in jedem Wahlkreis, 50 weitere als Zweitmandat je nach erreichtem Prozentergebnis der Bewerber und Parteien an weitere Kandidaten. Zuletzt werden noch Ausgleichsmandate an die anderen Parteien vergeben, wenn eine Partei mehr Direktmandate erhalten hat, als ihr prozentual Sitze zustehen. Denn die Zusammensetzung des Landtags soll den Wählerwillen insgesamt widerspiegeln. Derzeit gehören dem Parlament 138 Abgeordnete an.

Landesweit stehen am Sonntag 22 Parteien zur Wahl. Nur acht von ihnen treten aber in allen 70 baden-württembergische Landtagswahlkreisen an.

Im Wahlkreis 62 Tübingen, zu dem alle Gemeinden des Landkreises außer Dußlingn, Gomaringen, Nehren, Kirchentellinsfurt und Kusterdingen gehören (sie wurden dem Wahlkreis 60 Reutlingen zugeschlagen), sind es zwölf Parteien. Für sie kandidieren zwei Frauen und zehn Männer. Der Stimmzettel für die Landtagswahl hat rechts oben eine rundliche Aussparung. Sie soll blinden und sehbehinderten Menschen helfen, den Stimmzettel korrekt in eine Schablone einzulegen, damit auch sie ohne fremde Hilfe wählen können.

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10.03.2016, 20:00 Uhr
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