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Bundesforst: „Tübingen hat bei uns allerhöchste Priorität“

Im Herbst soll die Munition weg

Vergangene Woche fanden Kinder einer Ferien-Freizeit wieder Übungs-Handgranaten im Wald beim Französischen Viertel. Der Chef des zuständigen Bundesforstbetriebs verspricht, dass von Herbst an die Räumung vorbereitet wird.

10.08.2012

Tübingen. Im Spätherbst will der Bund als Eigentümer damit beginnen, die früher von der französischen Armee genutzten Gebiete von Munitionsresten zu befreien. „Derzeit läuft die Ausschreibung“, sagte Dietmar Götze, Leiter des zuständigen Bundesforstbetriebs Heuberg.

Nach der ursprünglichen Planung hätte bereits im Juni feststehen sollen, wer die Untersuchung und Entsorgung übernimmt. Dem stünden jedoch gesetzlich vorgeschriebene Fristen im Weg: „Da waren wir etwas zu optimistisch.“ Vergangene Woche war Götze deshalb mit einem Fachmann der zuständigen Oberfinanzdirektion Hannover zwischen Schindhau und B 28 unterwegs. Da wusste er noch nicht, dass wieder Munition gefunden worden war. „Das hat mir die Polizei nicht mitgeteilt, ich habe es am vergangenen Mittwoch von Baubürgermeister Cord Soehlke erfahren.“

Der jüngste Fund liegt außerhalb des nach Aktenlage als besonders belastet eingeschätzten Bereichs. „Das hat uns nicht gefallen“, sagte Götze. Er wartet nun die Bewertung der Kampfmittelbeseitiger ab – je nach Ergebnis wird der Risikobereich ausgeweitet und es kommen neue Warnschilder im Wald dazu.

Tübingen sei einer von einem halben Dutzend ähnlicher Fälle in seinem Zuständigkeitsbereich, sagte Götze – allerdings ein besonderer: „Er hat bei uns allerhöchste Priorität. Es muss sicher sein, und es wird sicher gemacht.“ job

Im Herbst soll die Munition weg

Vergangene Woche fanden Kinder einer Sommer-Freizeit Übungshandgranaten in der Nähe der Panzerstraße. Wie gefährlich die französische Übungsmunition werden kann, ist schwer zu sagen: „Das lässt sich nicht verallgemeinern“, sagt Daniel Kuhn, Munitionsarbeiter beim Kampfmittelbeseitigungsdienst in Stuttgart. Nur Fachleute könnten beispielsweise an der Beschriftung der Granaten erkennen, ob sie überhaupt eine Ladung enthalten – und welche. Es könnte ein Knallsatz enthalten sein oder eine Rauchladung. „Bei unvorsichtigem Umgang kann es zu Brand- oder Fleischwunden kommen“, sagt Kuhn. Der Fachmann bekräftigt den Rat der Polizei: Finger weg von Munitionsresten.
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