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Ich - Einfach unverbesserlich 2

Ich - Einfach unverbesserlich 2

Fortsetzung der Trickfilm-Komödie um einen geläuterten Superschurken, der sich ein weiteres Mal als Retter der Welt bewährt.

Jetzt im Kino: Neue Gagparade mit dem geläuterten Bösewicht - "Ich - einfach unverbesserlich"

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Jetzt im Kino: Neue Gagparade mit dem geläuterten Bösewicht - "Ich - einfach unverbesserlich" --

02:31 min

Despicable Me 2
USA

Regie: Pierre Coffin, Chris Renaud


- ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten

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01.07.2013
  • Klaus-Peter Eichele

Einmal Ganove, immer Ganove? Mr. Gru, der Held des phänomenalen Trickfilms aus dem Jahr 2010, ist redlich bemüht, dieses Vorurteil zu widerlegen. Mit den drei im ersten Teil lieb gewonnenen Waisenmädchen hat er sich ins spießige Privatleben zurückgezogen. Er organisiert Kindergeburtstage, verteilt Gutenachtküsse und statt Schurkenstreichen heckt er in seinem Geheimkeller Rezepturen für Marmelade aus. Restbestände krimineller Energie lässt er an Nachbars Blumenbeeten aus. Doch macht dieses Leben als Gutmensch den einstigen Erzhalunken wirklich glücklich?

Um diese Frage, die der Clou der Fortsetzung hätte werden können, macht der Film leider einen Bogen. Statt wenigstens heimlich von einem Comeback im Spitzbuben-Gewerbe zu träumen, lässt sich Gru als Geheimagent anheuern, um einem nach der Weltherrschaft gierenden Ex-Kollegen das Handwerk zu legen. Derlei unerschütterlicher Edelmut macht den spitznasigen Glatzkopf zu einem Langweiler – zumindest im Vergleich mit der schillernd zwischen Gut und Böse oszillierenden Figur, die er einmal war.

Dass Gru sich unglücklich in eine kesse Ko-Spionin verliebt und auf der geheimen Mission allerlei daneben geht, sorgt zwar immer noch für etliche Lacher. Was fehlt, ist die satirische Courage, mit der sich das Original zum Beispiel die Finanzkrise und den Turbokapitalismus vorgeknöpft hat. Das damalige Loblied auf die Patchworkfamilie wird ins Gegenteil verkehrt, und der bestens karikierbare Schauplatz einer Shopping-Mall taugt in der Neuauflage nur für oberflächliche Gags.

Zum Glück operiert wenigstens die Roboter-Rasselbande der Minions mit sinnfreiem Anarchohumor auf vertraut vergnüglichem Level – auch wenn man ihren Baller-Exzess beim Showdown kleineren Kindern nicht unbedingt zumuten sollte.

Die harmlose, auf Hochglanz-polierte Trickfilm-Fortsetzung ist höchstens für Kinder ein Knaller.

Spielplan

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01.07.2013, 12:00 Uhr | geändert: 26.03.2014, 12:00 Uhr

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05.07.2013

12:00 Uhr

Kevin schrieb:

Schade. Den ersten Teil fand ich extrem gut und hatte gedacht, dass man bei einer Fortsetzung nicht viel falsch machen kann. Aber irgendwie kommt es mir vor, als ob hier Marketingfachleute mitgewurschtelt haben. Irgendwie wirkt alles auf Nummer sicher und manchmal sogar richtig bieder. Ein paar lustige Szenen sind drin, aber der Brüller war's nicht.



 
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I like that comment "Denzel Washington redet einfach zu viel"! Das bringt das Problem mit diesem Schauspieler auf einen Punkt. Die Filme, die er macht, hören sich spannend an, sind aber stinklangweilig und viel zu lang und außerdem redet der Denzel die ganze Zeit. Ich habe den Film gesehen mit dem Zug, der sich selbstständig macht (gähnend langweilig), mit dem Piloten, der alkoholisiert fliegt (nach dem Film haben wir uns dumm angeschaut und uns gefragt, wer die blöde Idee hatte, in diesen Film zu gehen). Diesen Film werde ich mir NICHT anschauen, der wirkt schon so holzschnitzartig, dass mir der Trailer reicht. Außerdem finde ich blöd, dass Denzel Washington als privelegierter Mensch das Rassissmusproblem immer unter den Teppich kehrt, nach dem Motto: Leute werden immer und überall benachteiligt, da braucht sich keiner so anzustellen..
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