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Protest gegen lange Verfahren

Hungerstreik in Würzburg spitzt sich zu

Für mehrere Iraner, die seit mehr als zwei Wochen in Würzburg im Hungerstreik sind, besteht wachsende Lebensgefahr. "Der Streik fordert die ersten Opfer. Am Montagabend mussten zwei Männer als Notfälle in die Klinik eingeliefert werden", sagte Joachim Schrepfer, der als einer von drei Ärzten die insgesamt zehn Iraner medizinisch betreut.

04.04.2012
  • DPA

Würzburg Die Männer verzichten seit Montag auch auf Säfte und Tees und trinken nur noch Wasser. "Die werden nicht mehr lange durchhalten. Jetzt wird es kritisch und vital gefährdend."

Die Iraner wollen mit ihrem Hungerstreik auf die langen Asylverfahren und die Zustände in den Gemeinschaftsunterkünften aufmerksam machen. Sie wollen außerdem als politische Flüchtlinge anerkannt werden und fordern die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) zu einem gemeinsamen Gespräch in Würzburg auf. Die Politikerin wies die Forderung bislang zurück, da das Sozialministerium nicht für die Asylverfahren zuständig sei. Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sind die Verfahren bei mehreren der Hungerstreikenden abgeschlossen und die Asylanträge abgelehnt.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Volkmar Halbleib appellierte an die Sozialministerin, mit den Betroffenen vor Ort zu reden. Die Stadt Würzburg hat die Aktion bis zum 11. April unter Auflagen genehmigt.

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04.04.2012, 12:00 Uhr
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