Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Wirtschaft am Rande

Hoch auf dem E-Wagen

„Hoch auf dem gelben Wagen , sitz ich beim Schwager vorn.“ Das zu Unrecht etwas aus der Mode gekommene deutsche Liedgut ist ohne die Hymne auf die Postkutsche nicht zu denken.

07.10.2017
  • HELMUT SCHNEIDER

Wobei solche Volkstümlichkeit wiederum auch mit zu dem Image der Deutschen Post beitrug, nicht gerade eine Speerspitze der Innovation zu sein.

Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich der Großlogistiker aber als die treibende Kraft des Fortschritts. Weniger die hippigen Start-ups aus Kalifornien oder vom Prenzlauer Berg schaffen die Mobilität der Zukunft so nachhaltig wie der Bonner Briefträger-Konzern. Er hat in aller Stille aufgebaut, was Tesla noch nicht geschafft hat: eine eigene Elektroauto-Flotte, die mehr auf den Straßen als in den Schlagzeilen unterwegs ist.

Doch jetzt betritt ein neuer Rivale das elektromagnetische Kraftfeld, ein nobody sozusagen: Dyson aus Großbritannien. Der Hersteller beutelloser Staubsauger – vom schwerreichen und zum Ritter geschlagenen Sir James Dyson, 70, gegründet – investiert 2,3 Milliarden Euro, um alsbald mit einem eigenen Elektrofahrzeug auf den Markt zu kommen.

Wenngleich es hier schon eng genug ist. Abseits von Abgasmanipulationen überrascht die Branche vor allem mit neuen Playern, die – wie die Deutsche Post und die britische Staubsauger-Firma – ihr gelerntes Terrain verlassen. Alle bauen E-Autos, niemand will sie fahren. Die Zeit ist reif, den alten Ohrwurm umzutexten: Hoch auf dem Elektro-Wagen sitzt keiner beim Schwager vorn.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

07.10.2017, 06:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden

Newsletter-bestellen

· Samstags verschicken wir die News der Woche, unser Klassiker: Die wichtigsten Themen und Geschichten direkt im E-Mail-Postfach. So bleiben Sie auch in der Ferne immer informiert, was in und rund um Tübingen passiert.
· Werktags versenden wir um 9 Uhr die News am Morgen mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten.
· Sonntagabend kommt unser Sport-Newsletter mit den wichtigsten Lokalsport-Berichten und Ergebnissen vom Wochenende.

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder sich neu als Benutzer registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter (nur falls Sie weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese) verwendet. Ihre Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben.
 
Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil
Wirtschaft im Profil

Die aktuelle Ausgabe unseres Business-Magazins Wirtschaft im Profil
Neueste Artikel
Anzeige

Themen-Dossiers

Themen-Dossiers
Single des Tages
date-click
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular