Heidenheim

Hasenpest-Erreger bei totem Wildschwein festgestellt

Von dpa/lsw

Bei einem verendeten Wildschwein ist im Landkreis Heidenheim der Hasenpest-Erreger festgestellt worden.

Hasenpest-Erreger bei totem Wildschwein festgestellt

Ein Wildschwein. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv dpa/lsw

Heidenheim. Er sei zwar nicht ursächlich für den Tod gewesen, dennoch sei Vorsicht geboten, warnte das Landratsamt.

Der Erreger könne durch Kontakt mit infizierten Tieren oder auch durch das Einatmen von erregerhaltigen Stäuben (Aerosolen) auf den Menschen übertragen werden. Außer bei dem Wildschwein seien in der Heidenheimer Region bislang aber keine anderen Fälle von Hasenpest (Tularämie) bekannt geworden, hieß es am Dienstag beim Fachbereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz.

Tularämie ist eine bakterielle Erkrankung. Sie kommt vor allem bei Wildtieren vor, aber auch Haustiere können infiziert werden. Beim Menschen kann der Erreger zu schweren Allgemeininfektionen, Hautgeschwüren und Augenentzündung führen. Im Oktober war der Tularämie-Erreger bei einem toten Feldhasen im Ostalbkreis festgestellt worden.


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07.11.2017 - 15:05 Uhr