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Kabinett

Grün-Schwarz plant digitale Plattform

Von vernetzter Mobilität bis zur Cyber-Abwehr reicht ein Maßnahmenpaket, mit dem die Regierung das Land fit für die Zukunft machen will.

04.11.2017
  • ROLAND MUSCHEL

Stuttgart. Die Digitalisierungsstrategie des Landes sieht die Finanzierung von insgesamt 68 Einzelprojekten vor, für die 140 Millionen Euro im Haushaltsjahr 2018 und 125 Millionen Euro im Folgejahr fließen sollen. Am meisten profitieren Projekte aus den Bereichen Bildung und Wirtschaft. Das geht aus einer Vorlage des für die Koordinierung der Vorhaben zuständigen Innenministers Thomas Strobl (CDU) für die Kabinettssitzung am Dienstag hervor, die der SÜDWEST PRESSE vorliegt.

Ein weiterer Schwerpunkt auf der Liste sind Mobilitätsthemen. „Baden-Württemberg wird die Innovationskraft der Fahrzeugindustrie, ihrer Zuliefererindustrie sowie der Softwareindustrie nutzen, um sich vom Autoland Nummer 1 zum Mobilitätsland Nummer 1 weiterzuentwickeln“, formuliert Strobl ein ambitioniertes Ziel.

Das Land will dazu mit Modellvorhaben seinen Teil beitragen. Dazu zählt ein Maßnahmenpaket „Digitalisierung für Staureduktion und Luftqualität“, für das im Doppeletat 2018/19 insgesamt 17,8 Millionen Euro bereit stehen. Konkret sollen in der Region Stuttgart digitale Steuerungsinstrumente zur besseren Verkehrslenkung entwickelt werden. „Ebenfalls erprobt wird das autonome Fahren im öffentlichen Personennahverkehr“, kündigt Strobl an. Rund 13 Millionen Euro lässt sich die Regierung die landesweite Einführung eines digitalen Fahrscheins im öffentlichen Personennahverkehr kosten.

Um den Mittelstand beim digitalen Wandel zu unterstützen, lobt das Land „Digitalisierungsprämien“ aus. Dafür stehen 2018 und 2019 je vier Millionen Euro zur Verfügung. 14 Millionen Euro stehen für die Förderung junger Unternehmen („Start-ups“) in der heiklen Frühphase bereit.

Im Bildungsbereich investiert die grün-schwarze Koalition ebenfalls in Leuchtturmprojekte. Knapp 24 Millionen Euro kostet die Schaffung einer „digitalen Bildungsplattform“ für alle Schulen und Schularten. Sie beinhaltet pädagogische Anwendungen, digitale Bildungsinhalte und Schulverwaltungsprogramme. Die Plattform soll 2018 in einer Pilotphase bereits allen Schulen im Land zur Verfügung stehen und von 100 Schulen speziell ausgewertet werden. „Im Schuljahr 2019/20 soll die Plattform in Abstimmung mit der kommunalen Seite in den Regelbetrieb überführt werden“, kündigt Strobl an.

Immatrikulation per App

Für Studierende und Wissenschaftler sollen Hochschulen besser über neue Medien zugänglich werden. So sollen Dienstleistungen wie Immatrikulation oder Gebührenentrichtung mit einer App erledigt und Forschungsergebnisse per Smartphone abgerufen werden können. Auch die Kultureinrichtungen sollen ihre Objekte und Informationen digital zugänglich machen. Für beide Vorhaben stehen insgesamt 8,2 Millionen Euro zur Verfügung.

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04.11.2017, 06:00 Uhr
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