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Tübingen/Reutlingen

Geld für Regionalstadtbahn zugesagt

Das Land sichert die Finanzierung der Regionalstadtbahn (RSB) Alb. Das teilte unter anderen Finanzminister Nils Schmid mit. Über 17 Millionen Euro Landeszuschüsse würden die Realisierung der ersten Teilstrecke von Herrenberg über Tübingen nach Bad Urach ermöglichen.

19.02.2016
  • ST/dem

Tübingen/Reutlingen. Wie die Landtagsabgeordneten Klaus Käppeler (Zwiefalten/SPD), Thomas Poreski (Reutlingen/Grüne) sowie Nils Schmid (SPD) gestern mitteilten, hat die grün-rote Landesregierung rund 17 Millionen Euro für die Regionalstadtbahn Neckar-Alb freigegeben. Die Mittel sollen für die Planung und den Bau der ersten Teilstrecke von Herrenberg nach Bad Urach eingesetzt werden. Die Gesamtinvestitionen betragen 85 Millionen Euro.

„Durch die zugesagte Kofinanzierung des Landes konnten für das Projekt weitere Zuschüsse des Bundes von über 51 Millionen Euro gesichert werden“, meinte der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler (Zwiefalten). „Der spürbare Ausbau des ÖPNV unter Grün-Rot kommt damit auch der Strecke von Bad Urach nach Herrenberg zugute“, erklärte der Reutlinger SPD-Landtagsabgeordnete und Wirtschaftsminister Nils Schmid.

Für den Reutlinger Grünen Abgeordnete Thomas Poreski ist die mittelfristige Finanzplanung für Modul 1 durch, auch wenn sie noch nicht im Haushalt verankert ist. Der Bund habe seine Beteiligung zugesagt, weil das Projekt in Baden-Württemberg ein Top-Ranking habe. „Modul eins ist auf der sicheren Seite. Die Finanzierung von Landes- und Bundesseite steht. Jetzt sind die Kommunen am Zug“, sagte Poreski. Für ihn ist das auch ein klares Signal: „Der erste Schritt macht nur Sinn, wenn auch die nächsten Schritte dann folgen.“

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19.02.2016, 21:00 Uhr
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