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Stuttgart

Fraktionen sorgen sich um Freiheit der Kunst

Während der in Stuttgart engagierte russische Regisseur Kirill Serebrennikow im Arrest sitzt, haben die Fraktionen im Landtag die Freiheit der Kunst betont.

09.11.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Wir wollen zum Ausdruck bringen, dass wir die Situation in Russland mit Sorge betrachten», sagte der Grüne Manfred Kern am Donnerstag in Stuttgart. Der russische Theatermacher hatte in Stuttgart die Inszenierung der Oper «Hänsel und Gretel» begonnen, sitzt aber seit August wegen der vermeintlichen Veruntreuung von öffentlichem Geld in Russland im Hausarrest. Es gebe viele Anzeichen für Serebrennikows Unschuld, sagte Martin Rivoir (SPD) in der aktuellen Debatte. Die unvollendete Inszenierung feierte im Oktober ohne den Regisseuren Premiere. 

«Bei den Künstlern fängt man an, wenn man Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zerstören will. Es ist Zeit für laute Töne», sagte Rivoir. Fast alle Fraktionen würdigten das Zeichen des Theaters, die unfertige Serebrennikow-Oper auf die Bühne zu bringen. Nur AfD-Politiker Rainer Balzer äußerte sich kritisch und zweifelte an, dass man für «Inszenierungen einer politisierten Parallelgesellschaft» Steuergeld ausgeben solle. Dem entgegnete Kern von den Grünen: «Soll das heißen, wir bekommen nur noch Helene Fischer und Musikantenstadl statt kritischer Avantgarde?»

Ob und wann Serebrennikow seine Oper vollenden kann, ist unklar. Im Oktober war der Hausarrest zunächst bis Mitte Januar verlängert worden. Bei einer Verurteilung drohen dem Künstler bis zu zehn Jahre Haft.

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09.11.2017, 14:08 Uhr | geändert: 09.11.2017, 13:40 Uhr
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