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Firewall

Bankräuber macht Familienvater zur Minna. Und umgekehrt.

Bankräuber macht Familienvater zur Minna. Und umgekehrt.

FIREWALL
USA

Regie: Richard Loncraine
Mit: Harrison Ford, Paul Bettany, Virginia Madsen

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

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24.11.2015
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„Geld her oder ich schieße!“ war gestern. Der stilvolle Bankräuber von heute geht filigraner zu Werk. Immerhin beginnt der Coup noch mit einem schmissigen Überfall: Berufsverbrecher Bill Cox (Paul Bettany) stürmt mit Spießgesellen das Haus des ehrbaren Familienvaters Jack Stanfield (Harrison Ford), nimmt Frau und Kinder hops und zwingt den für Sicherheitsfragen zuständigen Banker, Abermillionen Dollar qua Computertricksereien auf ein Auslandskonto umzuleiten. Der hightechnische Thriller-Plot, bei dem geldwerte Bits und Bytes um die halbe Welt und wieder retour gejagt werden, hinterlässt den Laien-Zuschauer einigermaßen verwirrt. Dass die Spannung dennoch nicht versandet, liegt an dem schwungvoll wogenden Duell zweier Charaktersturköpfe: dem Tugendbold Ford, der nach seiner Erniedrigung zur Gangster-Marionette die müden alten Knochen zum erbitterten Gegenschlag sortiert, und dem smarten blonden Teufelchen Bettany, dessen anfängliche Nonchalance unter Druck in schiere Brutalität umschlägt. Leider müssen die beiden auch noch unterschiedliche Wertesysteme in die Schlacht führen: den trotz aller Bedrängnis unkorrumpierbaren Familienverband und die businessmäßig operierende Zweckgemeinschaft von Profikriminellen, die an Fords Altherrenpower ebenso zugrunde geht wie an ihrer berufsimmanenten Seelenlosigkeit.

Spielplan

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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29.04.2006

12:00 Uhr

Calista schrieb:

der Alte kann´s noch!



28.04.2006

12:00 Uhr

Dr. DOS schrieb:

Fast so gut wie meine Firewall am PC



10.04.2006

12:00 Uhr

steffen schrieb:

Fand ihn sehr gut, erinnert ein bisschen an Hostage entführt, ist aber viel besser



 
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Schlichtweg genial ist an diesem strunzöden, oft lachhaften, aber nie wirklich lustigen Film eher mal gar nix. der Humor ist seicht, platt und bemüht, was dann gar mehr an einen teutonischen Genrevertreter gemahnt. von französischer Leichtigkeit und Spritzigkeit iss hier nix zu sehen. Einzig das engagierte Spiel der immer irgendwie knuffigen, sympathischen Virginie Efira rettet die cineastische Stinkbombe vor dem Totalabsturz. Um den Tagblatt-Kritiker indes muss man sich langsam wirklich Sorgen machen ...
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