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24.11.2015

Die Sequelmania treibt immer tollere Blüten. Jetzt drängt nach 27 Jahren Robert Van Ackeren, ein fast vergessenes Urgestein des Jungen Deutschen Films um Fassbinder und Wenders, mit einer Fortsetzung von „Deutschland privat“ an die Leinwände.

Auch Teil zwei ist eine Zusammenstellung west- und ostdeutscher Super-8-Amateurfilme überwiegend aus den siebziger Jahren – jedoch mit Material, dass damals aus guten Gründen weggelassen wurde. Es dominieren beliebige Schnipsel von Urlauben, Ausflügen und Familienfeiern.

Liest man Ackerens Begleittext dazu, wähnt man sich in einem Seminar der Empirischen Kulturwissenschaften. Der Film dagegen ist eine ernüchternde Sketchparade, die sich plump an einschlägige Fernsehformate heranschmeißt. Auch wo sich im Einzelfall Abgründe auftun – etwa in dem Mini-Melodrama eines Muttersöhnchens mit wechselnden asiatischen Bräuten –, wird in Kommentaren unklarer Herkunft und mit nachsynchronisierten Geräuschen darüber hinweg geblödelt.

Etwas besser gelungen ist der zweite Block mit hausgemachten Sex- und Pornofilmchen. Hier kommen in Ansätzen die an „Schulmädchenreports“ geschulten Wunschfantasien der Durchschnittsdeutschen zum Vorschein – und die charmant ungelenken Versuche, sie – filmisch und überhaupt – zu verwirklichen.

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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Schlichtweg genial ist an diesem strunzöden, oft lachhaften, aber nie wirklich lustigen Film eher mal gar nix. der Humor ist seicht, platt und bemüht, was dann gar mehr an einen teutonischen Genrevertreter gemahnt. von französischer Leichtigkeit und Spritzigkeit iss hier nix zu sehen. Einzig das engagierte Spiel der immer irgendwie knuffigen, sympathischen Virginie Efira rettet die cineastische Stinkbombe vor dem Totalabsturz. Um den Tagblatt-Kritiker indes muss man sich langsam wirklich Sorgen machen ...
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