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Festliches Flair für die Innenstadt
Auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt wird auf schön geschmückte Verkaufsstände viel Wert gelegt. Foto: Ferdinando Iannone
Brauchtum

Festliches Flair für die Innenstadt

In Stuttgart wird heute der Weihnachtsmarkt eröffnet. Die Veranstalter erwarten gut 3,5 Millionen Besucher. Polizeipräsenz und Betonbarrieren sollen für Sicherheit sorgen.

29.11.2017
  • DANIEL GRUPP

Stuttgart. Rund vier Millionen Besucher, 280 Stände – laut Marcus Christen ist der Stuttgarter Weihnachtsmarkt der größte Europas. Dazu komme noch der höchste Weihnachtsbaum, der schon deswegen 24 Meter hoch sein müsse, um die 40 000 LED-Lämpchen zu tragen, die der Rotfichte ihren Glanz geben, betonte Christen, der in der Marketinggesellschaft „in.Stuttgart“ speziell für den Weihnachtsmarkt zuständig ist. Die Stadt setzt auf die weihnachtliche Pracht der Stände, auch in diesem Jahr gibt es einen Wettbewerb, daher ist der Stuttgarter Markt aus Christens Sicht der schönste.

An diesem Mittwoch wird die Budenstadt zwischen Königsbau und Rathaus um 18 Uhr im Innenhof des Alten Schlosses durch Oberbürgermeister Fritz Kuhn feierlich eröffnet. Der Verkauf an den Ständen startet schon um 17 Uhr. Gegen 19.15 Uhr wird die Beleuchtung des Weihnachtsbaums auf dem Schlossplatz eingeschaltet. Der festliche Glanz schädige nicht einmal das Klima. „Alles Ökostrom“, betonen die Stadtwerke – der Baum, die Budenstadt und die Eislaufanlage beziehen umweltfreundliche Energie.

Eine Woche kürzer

Weil der Heilige Abend auf den vierten Advent fällt, geht der Stuttgarter Weihnachtsmarkt fast eine Woche weniger als im vorigen Jahr, nur 25 Tage bis 23. Dezember statt 31 Tage wie 2016. „Einer der kürzesten Märkte überhaupt“, sagte Andreas Kroll. Während vor dem Königsbau die Dekoration am Kinderriesenrand befestigt wurde und die Züge der Minieisenbahn Proberunden drehten, betonte gestern der Geschäftsführer von „in.Stuttgart“ in einem Pressegespräch das „festliche Flair“, das der Weihnachtsmarkt in die Innenstadt bringe. Wegen der kürzeren Marktdauer sind die Veranstalter schon „zufrieden“, wenn die Grenze von 3,5 Millionen Besuchern erreicht wird. Dazu sollen die längeren Öffnungszeiten an Wochenenden beitragen, die voriges Jahr eingeführt wurden. Freitags und samstags ist der Markt bis 22 Uhr geöffnet, sonst bis 21 Uhr. Bei der langen Einkaufsnacht am 16. Dezember können die Stände sogar bis 22.30 Uhr Kunden bedienen.

Die Zahl der Marktbummler ist eine Schätzung. Ein Indiz sind die Busse, die aus ganz Europa den Weihnachtsmarkt ansteuern. Allein an den Wochenenden des zweiten und dritten Advents erwartet Christen jeweils bis zu 700 Busse. An solchen Tagen seien weit mehr als 100 000 Besucher in der Budenstadt unterwegs. Das Sicherheitskonzept ähnelt dem des Vorjahres (siehe Infobox).

Auf Kunden warten Anbieter, die sich kaum vom Vorjahr unterscheiden. Laut Christen gibt es eine Warteliste von rund 1000 Interessenten . Wer aber etwas biete, das bisher nicht im Angebot sei, könne schneller zum Zuge kommen. Zum Beispiel gibt es erstmals einen Stand mit Produkten aus Kärnten und Südtirol. Ein Käsestand ist wieder ins Sortiment gekommen.

Als besondere Attraktion wurde gestern der Aromatresor vor dem Königsbau vorgestellt. Das fast sechs Meter hohe Gebäude im kubischen Stil hebt sich von der sonst üblichen Weihnachtsmarktarchitektur ab. Den Aromatresor haben sich drei schwäbische „Genuss-Tüftler“ ausgedacht: Heinrich Beck von der Bäckerei „BeckaBeck“ aus Römerstein (Kreis Reutlingen), Jörg Geiger von der gleichnamigen Schlater Manufaktur (Kreis Göppingen) und Johannes Schwörer, Chef des Bauunternehmens „Schwörer Haus“ aus Hohenstein (Kreis Reutlingen).

Das Trio steht hinter einem „Projekt für Leute, denen das Ländle viel wert ist“, sagte Beck. Im aus heimischem Holz gebauten Aromatresor werden Geigers Getränke Becks und Albstollen verkauft. Der Bäcker hat das Süßgebäck extra für Stuttgart kreiert und verwendet Getreide, Früchte und Nüsse aus der Region. Einen Teil der Früchte liefert Geiger. Weil das Backwerk zusammen mit Geigers edlen Tropfen (mit und ohne Alkohol) im Aromatresor liegt, sollen die Stollen die Düfte der Destillate aufnehmen. „Riechen ist kostenlos“, verweist Geiger auf die Riechbar an der Außenseite des Marktstandes.

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29.11.2017, 06:00 Uhr
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