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Fack ju Göhte

Fack ju Göhte

Komödie um einen Kleinganoven im Schuldienst, der sich als erstaunlich effektive Waffe gegen Klassenzimmer-Rabauken erweist.

Jetzt im Kino: Pädagogisch bedenklich, komödiantisch wertvoll - "Fack ju Göthe"13.09.2015

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Jetzt im Kino: Pädagogisch bedenklich, komödiantisch wertvoll - "Fack ju Göthe" --

02:13 min

Deutschland

Regie: Bora Dagtekin
Mit: Elyas M'Barek, Karoline Herfurth, Katja Riemann

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten

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07.11.2013
  • von Klaus-Peter Eichele

Siehe auch: Sequel geplant - Göhte fackt 2015 wohl ein zweites Mal

Mehr als eine Million Zuschauern hat dieser deutsche Film in seiner Startwoche eingesammelt – da können selbst die Gewohnheits- Überflieger Til Schweiger und Matthias Schweighöfer nicht mithalten. Vielleicht liegt’s daran, dass seine Zielgruppe allumfassend ist – schließlich hat mit Schule jeder so seine Erfahrung.

Im Fall der Hauptfigur Zeki Müller (Elyas M’Barek) war sie zum Beispiel für die Katz. Nach längerem Knastaufenthalt will der Kleinganove ein altes Beuteversteck ausräumen, über dem in der Zwischenzeit jedoch eine Schulturnhalle hochgezogen wurde. Um sich Zugang in den Keller zu verschaffen, bewirbt er sich als Hausmeister – und wird aus Versehen als neuer Aushilfslehrer engagiert.

Die etwas konstruierte Ausgangslage nimmt Regisseur Bora Dagtekin („Türkisch für Anfänger“) zum Anlass, Problemzonen des Schulsystems halb satirisch, halb klamaukig auf die Spitze zu treiben. Highlights sind die erfrischend rustikalen Methoden, mit denen der Unterwelt-gestählte, vom Lehrplan jedoch völlig unbeleckte Ex-Knacki die asozialen Rabauken an der Brennpunkt-Penne Mores lehrt. Welcher gestresste Lehrer im Publikum wird nicht insgeheim jubeln, wenn notorische Schwänzer mit vorgehaltener (Paintball-)Knarre ins Klassenzimmer gezwungen werden?

Daneben entfaltet sich ein munteres Spielchen mit modern aufgepeppten Klischees aus Lümmel- und Paukerfilmen, in dem Katja Riemann (als das Übel souverän verwaltende Direktorin) und Karoline Herfurth (als heillos überforderte, aber megatapfere Referendarin) die komödiantischen Glanzlichter setzen. Wegen seines finalen Drifts ins pädagogisch Wertvolle, fällt der Film gegenüber dem Hollywood-Pendant „Bad Teacher“ zwar etwas ab – im deutschen Comedy-Mainstream ist er, angesichts von Schweiger und Schweighöfer, aber allemal ein Schmuckstück.

So macht man aus Satansbraten Musterschüler. Pädagogisch problematisch, aber sehr witzig.

Spielplan

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07.11.2013, 12:00 Uhr | geändert: 02.09.2015, 12:00 Uhr

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12.01.2014

12:00 Uhr

susanne schrieb:

Unvergleichlich niveaulos und schrecklich!Wer 2 Stunden platte und dumme Witze unterhalb der Gürtellinie hören will, dem sei sei geraten, trotzdem in einen besseren Film zu gehen. (jeder ist besser.)



09.01.2014

12:00 Uhr

Klex schrieb:

Hat sich wirklich gelohnt. Enorme Gagdichte, farblich super abgestimmt, enorm ideenreich, total entspannt und sehr spaßig. Klassen besser als ,,Türkisch für Anfänger". So gut kann deutsches Kino sein!



27.11.2013

12:00 Uhr

Zyneast schrieb:

während der ersten Szenen dachte ich: "ist das jetzt noch die Sparkassen Werbung, oder schon der Film?" das Ganze entwickelt sich jedoch erfreulich schnell zum, tatsächlich für jedes Alter geeigneten, teils auch sehr bewegenden und für einige echte Lacher guten Kracher. also Kids schnappen und reingehen!



17.11.2013

12:00 Uhr

Kurpfalz schrieb:

Wunderbarer Gutelaunefilm mit viel Humor! Alle Schauspieler sind mit sichtlich Spass am Start! Unbedingt die Credits abwarten.



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Der Film ist schrecklich langweilig. Keine interessaante Beziehung, kein Witz, keine Überraschung, eine Rachegeschichte wie in einem Karatefilm und ein Werkzeugfetischismus wie in der VW-Werbung. Alles mausetot mit toller Technik. Kauft euch den Disneyfilm von 1967, der hat alles, was diesem fehlt. 
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