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Eyjafjallajökull

Eyjafjallajökull

Derbe Beziehungskomödie vor dem Hintergrund des Vulkanausbruchs in Island, der 2010 die Flugpläne durcheinandergewirbelt hat.

Jetzt im Kino: Dauerzoff im Schatten der Vulkanasche - "Eyjafjallajökull"

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Jetzt im Kino: Dauerzoff im Schatten der Vulkanasche - "Eyjafjallajökull" --

02:16 min

Frankreich

Regie: Alexandre Coffre
Mit: Dany Boon, Valérie Bonneton, Denis Ménochet

- ab 6 Jahren

Tagblatt-Wertung

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Film bewerten

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29.07.2014
  • von Dorothee Hermann

Auf die Uraltkombi „ein Mann und eine Frau“ setzt dieser Grob-Ulk-Streifen aus Frankreich. „Sch’ti“-Star Dany Boon spielt Alain, dessen Hass auf seine Ex-Frau Valérie (Valérie Bonneton) in den Jahrzehnten seit der Scheidung kein bisschen abgekühlt ist. Denn sie ist immer noch einen Tick besser darin, ihn ganz empfindlich in die Pfanne zu hauen.

Als die gemeinsame Tochter die beiden zu ihrer Hochzeit auf eine griechische Insel lädt, vereitelt der Ascheauswurf des mittlerweile berüchtigten isländischen Vulkans Eyjafjallajökull den Flug.Das macht aus dem verfeindeten Ex-Paar Reisegefährten wider Willen.

Mit der Destruktivität von Zweijährigen, die noch keinerlei Affektkontrolle verinnerlicht haben, dafür aber mit der Durchschlagskraft von Erwachsenen versuchen sie, einander auszuschalten. Weil sie gleichzeitig die erforderlichen Transitländer (Deutschland, Österreich, Slowenien, Albanien) durchqueren müssen, ist das schon eine sportliche Herausforderung.

Das Roadmovie von Regisseur Alexandre Coffre hat durchaus seine lustigen Momente. In seiner Schlammschlacht-Rücksichtslosigkeit könnte der Film aber von Reality-Shows des Privatfernsehens abgekupfert sein (es gewinnt, wer alle anderen zur Strecke bringt). Für die Kino-Leinwand ist er nur bedingt tauglich.

Spielplan

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29.07.2014, 12:00 Uhr | geändert: 28.08.2014, 12:00 Uhr

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Ein deutscher Film ohne Schweiger und Töchter! Und auch kein Didi, der mit 90 Marathon läuft oder als Alzheimerkranker spaßige Roadmovies macht. Nie lagen Kritikermeinungen und Usermeinungen so weit auseinander: Meiner Meinung nach ist es einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre. Ich mag Karoline Herfurth sehr gerne und halte sie darstellerisch wie menschlich für eine der erfreulichsten Gestalten des deutschen Kinos, daher finde ich es auch interessant, wie eine Regiearbeit von ihr ausfällt; des weiteren find ich auch Nora Tschirner echt Klasse und feiere den Film schon alleine für ihre FIgur ab die als liebenswerte Mitbewohnerin ihrer Freundin mit Herz und Witz zur Seite steht. Ansonsten macht Herfurth hier auch sehr viel richtig: sie macht einen kleinen, gefühlvollen Film, der eben einfach nur eine einfache RomCom darstellt, auf diesem genannten Sektor aber alle Ansprüche erfüllt: es ist witzig, aber nie zu albern, wenn es mal traurig wird, ist das auch emotional. 
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