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End of Watch

End of Watch

Thriller um zwei gegensätzliche Cops, die von der Drogenmafia in eine Falle gelockt werden.

Jetzt im Kino: Harter Cop-Thriller im Reality-Look - "End Of Watch"18.09.2015

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Jetzt im Kino: Harter Cop-Thriller im Reality-Look - "End Of Watch" --

01:05 min

USA

Regie: David Ayer
Mit: Jake Gyllenhaal, Michael Peña, Anna Kendrick, America Ferrera

- ab 16 Jahren

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23.12.2012
  • von Dorothee Hermann

Mit der Kamera ist der Cop Brian Taylor (Jake Gyllenhaal) fast noch schneller als mit der Dienstwaffe. Wie ungeniert er seine Digicam einsetzt, geht den Vorschriften-Fuzzis unter seinen Kollegen gründlich auf die Nerven. Brian kratzt das wenig, hat er doch mit seinem Partner Mike Zavala (Michael Peña) einen Gleichgesinnten gefunden, der sogar, Migrationshintergrund hin oder her, denselben Grob-Humor pflegt.

Ihr Bezirk South Central ist der verrufenste Slum von Los Angeles. Beide drängt es über den Streifendienst hinaus, obwohl schon ihre Routine-Einsätze grauslich genug ausfallen können: Sie finden geknebelte Kleinkinder in einer Abstellkammer und landen von einer Sekunde auf die andere in sich überschlagenden Action-Sequenzen, die tendenziell tödlich ausgehen könnten. Weil sie Umsicht gegenüber der eigenen Profilierung stets zurückstellen, geraten sie schließlich ins Fadenkreuz eines berüchtigten Kartells.

"Change has come" raunt da ein düsterer Song im Hintergrund. Gemeint ist kein hoffnungsfroher politischer Wandel Marke Obama, sondern eine völlig verfinsterte Zukunft: die Ablösung der schwarzen Gangs im Viertel durch mexikanische Drogen-Kartelle. Leider verzichtet der Film darauf, solche sozialen Verwerfungen zu analysieren. Dabei ist Regisseur David Ayer selbst in South Central aufgewachsen und seit seinem Drehbuch für "Training Day" auf Polizeifilme spezialisiert. Wären die beiden Cops privat nicht so unglaublich spießig, mit weniger Macho-Humor und einem nicht ganz so eingeschränktem Wortschatz (Scheiße, Partner, alles gut) ausgestattet - dann würde sich die hyperrealistische YouTube-Ästhetik noch innovativer machen.

Harter Cop-Thriller in neuartigem Reality-Look, leider klamaukig aufgeschäumt.

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23.12.2012, 12:00 Uhr | geändert: 03.01.2013, 12:00 Uhr

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Ein interessanter, sehr nüchtern und pragmatisch inszenierter Film über die ersten Vorkämpferinnen von Frauenrechten, speziell des Wahlrechts für Frauen. Ungeschönt wird die alltägliche Situation einfacher Wäscherinnen gezeigt (in der Familie und am Arbeitsplatz, wo sie auch sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind), die sich nach jahrelangem "Kampf" mit friedlichen Mitteln nicht mehr mit Worten abspeisen lassen wollen. An diese Pionierinnen, die alles riskiert haben, kann nicht oft genug erinnert werden. Vor allem, wenn man daran denkt, dass das allgemeine Wahlrecht für Frauen in der Schweiz 1971(!) eingeführt wurde und in Saudi-Arabien vor ca. 6 Wochen. .
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