Dettingen/Erms

Elring-Klinger will 80 neue Leute für die Bereiche Batterietechnologie und Brennstoffzelle einstellen

Von ST

Der Automobilzulieferer Elring-Klinger AG sieht sich für den Wandel in der Automobilindustrie nach eigenen Angaben technologisch gut positioniert. Da die Anzahl an neuen Projekten und Aufträgen steige, suche das Unternehmen allein für die beiden Bereiche Batterietechnologie und Brennstoffzelle rund 80 Ingenieurinnen und Ingenieure. Die Dynamik im Bereich E-Mobility nehme zu: So plane beispielsweise Volkswagen rund 80 neue Elektro-Modelle bis 2025 auf den Markt zu bringen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. „Hiervon sind wir als Automobilzulieferer unmittelbar betroffen. Wir müssen bereits heute Lösungen anbieten, die die Mobilität von morgen gewährleisten“, erklärt Stefan Wolf, Vorstandsvorsitzender der Elring-Klinger AG. Vor diesem Hintergrund suche das Unternehmen allein am Hauptsitz in Dettingen/Erms insgesamt über 100 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vorwiegend für technische Funktionsbereiche. Gefragt seien vor allem Ingenieure und Naturwissenschaftler. „Bevorzugt suchen wir Menschen mit Berufserfahrung, dies ist jedoch keine Bedingung. Auch motivierte Berufseinsteiger haben aktuell beste Chancen auf einen attraktiven Job“, sagt Vizepräsident Christof Dietborn. Auch in den Bereichen Vertrieb und IT gebe es aktuell zahlreiche zu besetzende Stellen. Dabei lockte das Unternehmen mit freiwilligen Sonderzahlung sowie einer in diesem Jahr mit dem Betriebsrat vereinbarten Home-Office-Regelung: An zwei von fünf Werktagen kann von zu Hause aus gearbeitet werden. Zudem entsteht in Dettingen ein komplett neues Produktions- und Entwicklungszentrum – das so genannte „Innovation Lab“. In moderner Arbeitsumgebung sollen laut Unternehmen „Ideen für die emissionsfreie Mobilität entstehen“.


Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

(c) Alle Artikel und sonstigen Inhalte der Website sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.


21.09.2017 - 01:00 Uhr